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Als schippernde Reporter der "Birdy News" getarnt, schmuggeln sich Henry Bates und Becky Flemming unter die vogelvernarrten Passagiere eines Luxusliners: Schönheitschirurg Dr. Malcolm Sadicarus steht im Verdacht, hinter den Kulissen der maritimen Papageienschau ein großes Ding zu drehen. Es kommt zu Turbulenzen - und da John Simmons undercover in der Kombüse werkelt, wird nicht nur den gefiederten Kreuzfahrtgästen schlecht ...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Henry Bates |
Stephan Schwartz |
| John Simmons |
Charles Rettinghaus |
| Becky Flemming |
Dorette Hugo |
| H. F. Stickleback |
Utz Richter |
| Raymond Lovelock |
Thomas Franke |
| Dougle |
Stephan A. Tölle |
| Alvin Warbeck |
Lothar Didjurgis |
| Peter McCulloch |
Karl-Heinz Dickmann |
| Eduard Pressman |
Ben Turbin |
| Wanda Verhoeven |
Katrin Sofie Fischer |
| Bradford Ellis |
Dirk Berger |
| Der große Boss |
Konrad Halver |
| Hafenarbeiter |
Andreas Baciulis |
| Taxifahrerin |
Sally Klauter |
| Rufus, Papagei |
Sven Stricker |
| Lara, Papagei |
Sven Haarmann |
| Cleopatra, Papagei |
Ralf Jordan |
© 2004, Hystereo - Bonn
Kommentar - Detlef Kurtz
Der Einstand von Detektei Bates kann sich technisch sehen lassen, auch die Sprecher sind gut, könnten aber an einigen Stellen natürlicher sprechen. Stephan Schwartz und Dorette Hugo klingen manchmal etwas zu künstlich, wobei Charles Rettinghaus in seinem Element ist, was sehr überrascht, denn in anderen Produktionen ist Dorette Hugo sehr gut und Herr Rettinghaus etwas schlechter.
Wie auch immer: Mit Detektei Bates bekommen die Hörer eine skurrile neue Krimi-Serie, die mit es nicht scheut auch ein wenig in Richtung Satire zu gehen. Humorvolle Dialoge und fiese Schurken sorgen für eine gesunde Zutat. Hin und wieder gibt es aber auch alberne Szenen, es wird z. B. ein Papagei mit Käfig in den See geschmissen, weil er nicht ins Rettungsboot darf .
Eindrucksvoll ist die durch und durch stimmige Musik, wobei der Titelsong etwas kürzer sein dürfte. In bester Bond-Manier wird ein Titelsong gesungen, doch der geht fast 2 Minuten. Für alle Muffel, wurde aber der Track 2 direkt hinter den Song gelegt und kann problemlos übersprungen werden.
Die Handlung könnte deutlich besser sein. Der Fall bietet viel Tempo und gute Sprecher, doch so richtig mitreißend wirkt er nicht. Die aufwendigen Geräusche und das gute Casting trösten über die Schwächen der Handlung hinweg, hinterlassen aber ein kleiner negativer Nachgeschmack.
Besonders liebevoll wurde das Cover und das Innenleben gestaltet. Das kleine Booklet enthält Fotos der Sprecher und macht einen stimmigen Eindruck. Die Farben passen, nichts fällt unangenehm auf, außer das ein Blick auf die Besetzungsliste nur mit herausnehmen des Booklets möglich ist.
Fazit: Ein recht beeindruckender Start, der – aufgrund der Handlung – noch nicht erkennen läßt, ob die Serie ein Hit wird oder nicht. Die aufwendige Sound-Bearbeitung und die guten Sprecher machen neugierig auf mehr.Wer auf eine Krimireihe gewartet hat, die nicht bierernst vorgeht, ist hier richtig!
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