Lady Bedfort (27) "...und der Weihnachtserpresser"

Buch: John Beckmann
Produktion und Regie: Dennis Rohling
Michael Eickhorst
Format: 1 CD (31 Tracks)
Länge: 73 Min.
Herausgabe: 4. Dezember 2009



Inhalt

Beim Baumschlagen machen Lady Bedfort, Max, Inspektor Miller und Vivien eine grauenhafte Entdeckung. Irgend jemand versucht, das Weihnachtsfest zu stören. Attentate, Drohungen und Erpressungen setzen gerade dem Broughtoner Bürgermeister sehr zu. Lady Bedfort recherchiert.


Besetzung
Rolle Sprecher
Lady Bedfort Waltraut Habicht
Max, der Butler Dennis Rohling
Inspektor Miller Santiago Ziesmer
Sergeant McBrian Michael Eickhorst
Superintendent Core Roland Hemmo
Beth Campell Sarah Riedel
Ben Carson Gerd Holtenau
Robert Doman Detlef Bierstedt
Phylis Doyle Tanja Geke
Jack Stefan Fredrich

© 2009, Hörplanet - Eickhorst & Rohling GbR - Osnabrück



Kommentar - Detlef Kurtz

Eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung wartet in dieser Episode auf einige Adressaten. Ein unbekannter sorgt für reichlich Unruhe und erpresst den Bürgermeister. Damit nicht genug, Inspektor Miller steht im Visier eines internen Polizei-Ermittlers, dem aufgefallen ist, das Lady Bedfort fast jedes Mal als Zivilist dabei ist, wenn es um die Verbrechensaufklärung geht…

Die Folge ist temporeich und spannend. Ein wenig geht beim erneuten Hören verloren, weil das Geheimnis um den Täter nur einmal zündet, dennoch ist die Geschichte auch nach zwei oder drei Mal hören unterhaltsam. Das Tempo ist gut. Das zueinander der Sprecher gefällt, denn auch wenn die Dialoge einzeln aufgenommen werden, ist dies nur selten zu hören.

Mit der 27. Folge steht aber auch eine Veränderung ins Haus. Eine neue Lady Bedfort – Waltraut Habicht – gibt sich die Ehre, denn leider verstarb Barbara Ratthey, die so wunderbar die Rolle ausfüllte, dass es zunächst für alle schwierig sein wird, sich an die Stimme zu gewöhnen. Frau Habicht macht ihre Sache aber sehr gut und ist auch stimmlich recht ähnlich angelegt, allerdings klingt sie nicht ganz so kratzbürstig, sondern eher ein Ticken vornehmer. Der Rolle steht das sehr gut zu Gesicht und so kann von einem würdigen Ersatz gesprochen werden.

Musik und Effekte sind dezent im Einsatz, aber sorgen für die nötige Krimistimmung. Wer das Inlay herausnimmt, bekommt einen Nachruf zum Gedenken an Barbara Ratthey zu lesen, ein sehr feiner Zug vom Label, obwohl es unüberlegt ist, nicht auch auf den äußeren Seiten ein „In Gedenken an“ anzubringen, da der Nachruf so nur durch Zufall auffällt.

Fazit: Eine gute und spannende Angelegenheit. Das Thema Weihnachten wird gut eingebunden und nicht Mittel zum Zweck. Mit Waltraut Habicht ist außerdem eine würdige Nachfolgerin gefunden, die uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt.



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