Inhalt
Halloween-Party auf Burg Frankenstein bei Darmstadt!
Am letzten Oktober-Wochenende jeden Jahres treffen sich dort
Horror-Freaks aus aller Welt, sind Vampire, Werwölfe, Dracula samt Braut, Hexen, Zombies, Monster
und - Frankenstein unterwegs. Sie wollen in der kalten Nebelnacht den Besuchern das Grusel lehren. Doch in diesem Jahr ist alles anders.
Frankensteins Monster persönlich ist gekommen, der wahre Frankenstein
- und furchtbare Ereignissse ziehen ahnungslose Menschen in ihren Bann.
Robert Nordan, Reporter beim Frankfurter Abend, erlebt sein erstes
Abenteuer im Reich des Grauens.
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Christian Rode |
| Robert Nordan |
Rainer Schmitt |
| Monika Bolowski |
Heidi Schaffrath |
| Udo Kranzer |
Konrad Halver |
| Brenda Dawson |
Kerstin Draeger |
| Kommissar Berkmann |
Andreas von der Meden |
| Horst Kaicher |
Fabian Harloff |
| Frankensteins Monster |
Peter Joseph Schmitz |
| Barbara Schilling |
Angie Bell |
| Peter Querenz |
Thomas Birker |
| Brian Hill |
Joschi Hajek |
| u. a. |
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Hörspiel - © und (P) 2005, Dreamland Productions, Rüsselsheim
Kommentar - Detlef Kurtz
Mit „Burg Frankenstein 1“ startet „Dreamland“ den ersten Versuch ein professionelles Hörspiel mit einer Mischung aus Profis und Laien durchzuführen. Das Ergebnis ist recht durchwachsen...
Allem voran ist die Handlung belanglos und kommt einfach nicht auf den Punkt. Zu Beginn des Hörspiels kommt eine recht gute Gruselstimmung auf, doch dann geht das Frankensteinmonster Musikhören und ab da geht es steil bergab. Die Handlung verliert sich in vielen nebensächlichen Szenen.
Die Mischung aus Laien und Profis ist leider auch keine Hilfe Es ist deutlich zu hören, wer hier ein erfahrener Sprecher ist und wer nicht. Erschreckenderweise lesen auch die Profis ihren Text lieblos ab. Eine positive Ausnahme ist Rainer Schmitt und Heidi Schaffrath, die bei professionelleren Produktionen, schon sehr viel schlechtere Leistungen brachten, aber in dieser Produktion vorbildlich ihre Rollen darbieten. Die absolute Fehlbesetzung ist Konrad Halver, der nicht mehr als jugendlicher durchgeht und seine Rolle, durch seine verstellte Stimme, sehr albern und unnatürlich wirkt.
Sehr gut sind die Musikeinlagen und die Geräusche! Eine perfekte Trackeinteilung ist auch vorhanden, doch die gute Mischpultarbeit tröstet nicht über fehlende Leistungen der Besetzung hinweg. Sehr nett ist der Bonus-Track: Ein interessantes Interview mit Rainer Schmitt!
Fazit: Schade! Ein ambitioniertes Label, das leider das Ziel verfehlt. Eine schlechte Vorlage, mit durchwachsenen Sprecherleistungen und fehlende Dramaturgie machen leider aus dieser Produktion ein Schuß in den Ofen.
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