Inhalt
Die dunklen Mächte, die Auftragskiller Steven Caine vor dem sicheren Tod gerettet haben, fordern nun ihr Recht ein. Caine soll seinen Erzfeind Moretti töten, der für die feindlichen Aganoi arbeitet. Dabei wird Caine von dem chinesischen Paten Tang höchstpersönlich unterstützt und auch die Organisation um Collin Drake nimmt Kontakt auf. Kann Caine Kartaan, den in das Penumbra gebannten "Schlächter von Kyan'Kor" kontrollieren?
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Caine |
Torsten Michaelis |
| Kartaan |
Lutz Riedel |
| Torkaan |
Klaus Sonnenschein |
| Moretti |
Kaspar Eichel |
| Connor |
Peter Groeger |
| Tang |
Frank Hildebrandt |
| Linda Watkins |
Claudia Urbschat-Mingues |
| Kilkenny |
Karl Schulz |
| Art Jeffries |
Günter Merlau |
| Vincenco |
Bernhard Völger |
| Collin Drake |
Gerald Paradies |
| Vernandez |
Wolfgang Bahro |
| Joel Brady |
Martin Sabel |
| ...und |
Step Laube |
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Janet Sunjic |
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Tanya Kahana |
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Martin Schubert |
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u. a. |
© 2006, LAUSCH - Phantastische Hörspiele
Kommentar - Detlef Kurtz
Steven Caine ist Auftragskiller, der im ersten Teil von Außerirdischen – nach seiner Hinrichtung – zum Leben erweckt wurde, um für sie die Drecksarbeit zu erledigen. Nimmt man diese recht verrückte Idee beiseite, hat man eine Serie, die zwischen Fantasy und Action-Serie hin und her schwankt. In der zweiten Folge geht es vor allem um das Beherrschen des „Prenumbra“, eine spezielle Technik damit nicht nur Steven Caine, sondern auch der außerirdische Mörder Kartaan – dessen Geist in einem nicht abnehmbaren Amulett um Stevens Hals hängt, mit seinen Fähigkeiten helfend zur Seite stehen kann. Kartaan sieht das anders und nennt Steven per Gedankenunterhaltung sein „Hündchen“, was auch für ein Schuß zusätzlichen Humor sorgt....
Die Fortsetzung der Reihe steht dem Auftakt in nichts nach. Die Serie lebt durch die coolen Sprüche der Hauptfigur. Negativ fällt auch diesmal die übermäßige Anwendung von Kraftausdrücken aus. Auf der einen Seite ein eindeutiges Stilmittel, um Mafiabosse und andere Verbrecher glaubhaft darzustellen, auf der anderen Seite wirkt gerade dies sehr aufgezwungen und unecht. Drückt sich ein richtiger Ganove wirklich so grottenschlecht aus? Lässt man diesen Schwachpunkt der Vorlage beiseite, hat man gelungene Hörspielkost, die sich durch eine Mischung aus schockierender Grundhandlung (Mordaufträge...) und ironischen und humorvollen Dialogen.
Technisch muß sich „Caine“ vor niemanden verstecken. Die Dialoge werden sehr dynamisch eingemischt, wenngleich die begleitende Musik manchmal etwas leiser sein könnte, damit mehr „Platz“ für die Dialoge geschaffen wird. Das Zusammenspiel zwischen Dialogen und Musik ist sehr gut gelungen, als Beispiel sei nur die „Bambi-Szene“ genannt. 20 Tracks ermöglichen einen leichten Zugriff auf Szenen, nur der letzte Track ist mit 9 Minuten doch etwas lang ausgefallen.
Fazit: Viel coole Sprüche und übermäßiger Einsatz von Kraftausdrücken. Wem die Mischung nicht stört und Teil 1 mochte, wird Folge 2 ebenfalls mögen und nach mehr schreien. Die Handlung konzentriert sich auf die Fähigkeiten von Caine und Kartaan als „Team“.
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