Inhalt
Der Vater der Original Gruselhörspielserie, schuf mit diesem Roman,
eine Klassische Vampirgeschichte, die es so aber bisher noch nicht
als Hörspiel gab. Nach einem Schrecklichen Schicksalsschlag werden
zwei Männer durch einen Fluch zu Vampiren und bekämpfen sich seither,
über Jahrhunderte, bis in unsere Zeit.
Auf dem Schloß Alphonse de Marcins geraten auch die beiden Deutschen
Yvonne Bergmann und Tim Böttcher in den Strudel des Bösen.
Können sie das Geheimnis aus der Vergangenheit lösen oder werden sie
und die anderen Besucher des Schlosses ebenfalls zu Opfern
der beiden blutrünstigen Vampire?
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Christian Rode |
| Yvonne Bergmann |
Kerstin Dreager |
| Tim Böttcher |
Fabian Harloff |
| Alphonse de Marcin |
Peter Joseph Schmitz |
| Comte de Rochelles |
Rainer Schmitt |
| Inspektor Poullais |
Konrad Halver |
| Lady Tessa |
Gisela Trowe |
| Albert Maurnier |
Henry König |
| June |
Katharina Nollau |
| Emilie Maurnier |
Angie Bell |
| Lord Wellsley |
Roy Settle |
| Vampirin |
Anne Kirchberg |
| Dauphin |
Thomas Birker |
| Kind |
Susanne Schlimbach |
© 2005 by Dreamland Productions, Rüsselsheim
Kommentar - Detlef Kurtz
Mit Dreamland-Grusel gelingt es dem jungen Label „Dreamland“ erstmals zu überzeugen. Die neue Grusel-Serie nimmt sich als Vorbild die alte Europa-Reihe und macht daraus auch kein Geheimnis, denn schon allein die Titelmelodie von Carsten Bohn lässt dies erkennen.
Was ist zu erwarten? Eine Geschichte, die zwar immer noch Amateure in den Gastrollen bietet, aber auch gute Profisprecher in den Hauptrollen bietet. Kleine Kinderkrankheiten, wie z. B. ein ungenauer Schnitt und abgelesene Texte sind vorhanden, aber in der Unterzahl. Der positive Eindruck überwiegt! Die Atmosphäre kommt in der Tat an der alten EUROPA-Serie heran. Es gibt eine interessante Geschichte mit Gruselelementen. Unheimlich ist die Handlung nicht, aber dies war bei Europa auch nur selten der Fall!
Während das Dou Fabian Harloff und Kerstin Draeger für eine gute Dynamik sorgt, enttäuscht die Amateursprecherin der June, die viel zu leblos herüberkommt. Konrad Halver klingt einfach nur albern und viel zu unnatürlich, genau wie Reiner Schmitt, aber dafür ist ein sehr gut aufgelegter Henry König zu hören.
Die Effekte und die Musik ist stimmig, das Drehbuch könnte noch straffer sein, um Längen zu verhindern. Die Tracks sind vorbildlich gesetzt und ermöglichen einen leichten Wiedereinstieg. Als Bonus gibt es ein kleines Interview mit H. G. Francis, der auch die Vorlage zur ersten Folge beisteuerte!
Fazit: Dreamland bietet einen soliden Start einer vielverprechenden neuen Grusel-Reihe. Wer Europa-Grusel mochte, wird auch an der neuen Reihe des jungen Labels gefallen finden. Kleine Kinderkrankheiten sind vorhanden, aber die gute Musik und die Hauptrollen trösten darüber hinweg!
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