Inhalt
Weihnachten: Das Fest der Liebe, Freude und der Familie. Doch in diesem Jahr sollte es auch das Jahr der Angst werden! Denn unter einem der vielen Weihnachtsmannkostüme wartete der Tod auf seine Opfer. Und niemand wusste, wen es als nächstes erwischen würde und worauf es der mörderische Weihnachtsmann abgesehen hatte...
Hinweis: 50 Cent jeder verkauften CD kommt der Organisation "Hänsel und Grätel", die sich um misshandelte Kinder kümmert, zu Gute"
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Christian Rode |
| Weihnachtsmann |
Tilo Schmitz |
| Hauptkommissar |
Konrad Halver |
| Kommissar Langer |
Thomas Birker |
| Klaus Hoffmann |
Gernot Endemann |
| Emilie Hoffmann |
Marion von Stengel |
| Karin Berger |
Karin Lieneweg |
| Melanie Berger |
Dorette Hugo |
| Ansager |
Claudio "Hank" Vorlauf |
| Luna |
Ulrike Stürzbecher |
| Bordell Dame |
Manuela Stüsser |
| u. a. |
© 2008 by Dreamland Productions, Rüsselsheim
Kommentar - Detlef Kurtz
Gut gemeint ist nicht immer gut gekonnt. Leider gilt dies auch für die mittlerweile achte Folge der Reihe „Dreamland Grusel“. Die Geschichte baut keine richtige Atmosphäre auf. Gleich zu Beginn wird eine alte Frau in die Luft gejagt und über die ganze Folge hinweg ermordet ein Weihnachtsmann Menschen. Am Ende wird das Motiv erläutert, aber warum und wieso der Täter wirklich sich dazu entschlossen hat, dagegen vorzugehen, bleibt sein Geheimnis. Die Geschichte ist sehr temporeich in Szene gesetzt, aber sie ist weder spannend noch sonderlich unterhaltsam. Sehr traurig ist ein dicker Fehler im Script. Ein Verbrecher wurde freigesprochen und ein wenig später wird erwähnt, dass er verurteilt wurde…
Eine magere Vorlage kann durch gute Sprecher und einer guten Regie gerettet werden, aber leider kränkelt „Mörderische Weihnachten“ auch hier. Die Besetzungsliste liest sich recht gut, einige bekannte Sprecher mit Amateuren gemixt. Das Endergebnis ist das wohl bisher das Grausigste, was Dreamland in den letzten zwei Jahren produziert hat. Die Profis werden nicht richtig geführt und selbst alte Hasen wie Katrin Lieneweg und Konrad Halver leisten nur 50%-Arbeit. Thomas Birker, der ein wirklich sehr netter Produzent ist, aber kein Sprecher, lässt es sich leider auch nicht nehmen eine der längeren Rollen zu sprechen. Die Texte werden unbeholfen und unecht vorgetragen. Dies gilt sowohl für ihn, als auch für die Profis. Niemand spielt die Texte, eine angenehme Überraschung ist Tilo Schmitz, der als Hauptrolle herausragt, aber ebenfalls noch mehr könnte, wenn man ihn nur richtig fordern würde.
Musik und Effekte sind auf normalem Niveau. Die Musik ist stimmig und die Lautstärke der Untermalung ist angemessen. Die Kapiteleinteilung ist ebenfalls vorbildlich.
Fazit: Nur für Hörer geeignet, die auch Semi-Professionelle Produktionen lieben. Wer ein professionelles Produkt hören möchte, bekommt es diesmal leider nicht!
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