Inhalt
Der Preis war hoch. Zu hoch. Resigniert ziehen sich die Überlebenden des Massakers von Station 9 in den Erdtrabanten „Lunaris" zurück. Dennoch laufen die Rettungsversuche weiter. Erfolgreicher unter der automatisierten Leitung der Nimrods. Aber da macht Utagawa Yoshimoto eine erschreckende Entdeckung: Der Erde droht ein zweites, noch schlimmeres Inferno. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, und der Platz auf der Orbiterstation ist begrenzt. Während der Countdown dem Ende entgegenläuft, muss die Crew der Kopernikus eine furchtbare Entscheidung treffen...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Justine |
Sandra Schwittau |
| Todor |
Torsten Münchow |
| Ragnar |
Norbert Gastell |
| Normen |
Fritz von Hardenberg |
| Utagawa |
Philipp Brammer |
| Amanda |
Sabine Bohlmann |
| Marie |
Christine Pappert |
| Helix |
Michael Schernthaner |
| Nimrod |
Gerhard Acktun |
| Computer |
Claudia Burges |
| Helix B |
Walter von Hauff |
| Frau |
Melanie Manstein |
© 2010, Maritim-Verlag, Dortmund
(P) 2010, vghaudio, Dortmund
Kommentar - Detlef Kurtz
Rückschläge der letzten Erlebnisse schrecken die Besatzung der „Lunaris“ nicht ab. Sie versuchen weiterhin Überlebende zu finden und in Sicherheit zu bringen. Der Untergang der Erde ist nur eine Frage der Zeit…
Die Episode teilt sich in zwei Hälften. Folge 6 scheint der Höhepunkt der Serie zu sein. Wir erfahren sehr deutlich, was auf der Erde passiert ist, während weitere Rettungsversuche unternommen werden. Weitere Erkundungen sorgen für zusätzliche Spannung. Dies führt teilweise zu einer leicht bedrückenden Atmosphäre, weil man sich sehr leicht in die Situation hineindenken kann. Was wäre, wenn wirklich mal jemand die Erde „Säubert“, oder wir die Kontrolle über unsere Erfindungen verlieren? Langweile kommt nicht auf, denn zum einen ist die Handlung sehr abwechslungsreich und zum anderen regt sich zum Nachdenken an, etwas was nur sehr wenig neue Science-Fiction-Serien bieten, obwohl dies früher eine Grundzutat für SF war.
Die Sprecher klingen alle textsicher. Niemand liest lieblos seine Dialoge. Alles fügt sich durch die richtigen Effekte und gut ausgewählter Musik in eine spannende Atmosphäre zusammen. Die Geräusche stören dabei nie die Dialoge und die Musik wird gut dosiert und nie zu lang platziert.
Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die die Handlung vorantreibt und durch zahlreiche Wendungen nicht langweilig wird.
|