Edgar Wallace "Der Banknotenfälscher"

Buch:

Mik Berger

Bearbeitung und Regie:

H.-J. Herwald

Produktion:

Rabbit Studio

Format:

1 CD (13 Tracks)

Länge:

62 Min.

Herausgabe:

15. Oktober 2006

ISBN:

3-937070-90-2




Inhalt

Kaum hat Peter Clifton geheiratet, schon steht er unter doppeltem Verdacht: Ist er der „Gerissene“, der weltweit gesuchte Geldfälscher? Und ist er womöglich sogar ein geisteskranker Mörder? Seine junge Frau Jane weiß nichts über ihn. Aber je schuldiger er zu sein scheint, um so mehr steht sie an seiner Seite.


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Eckard Dux
Peter Clifton Mark Bremer
Jane Clifton Christine Pappert
Donald Wells Marco Sand
Basil Hale Holger Potzern
Oberinspektor Bourke Wolf Frass
Oberinspektor Rouper Kai Hendrik Möller
Madame Untersohn Traudl Sperber

© 2006, Maritim Studioproduktionen - C. Hermann, Dortmund



Kommentar - Detlef Kurtz

Das Kriminalhörspiel beginnt sehr ruhig. Wir lernen zuerst Peter Clifton und seine Frau Jane kennen, dies geschieht durch Dialoge und relativ viel Einsatz vom Erzähler. Nach der Einleitung geht es geheimnisvoll weiter. Peter benimmt sich eigenartig und fährt seine Frau an, als Sie eine Schublade öffnete. Dann gerät er in Verdacht (siehe Inhaltsangabe), doch seine Frau glaubt nicht, dass ihr Mann wirklich schuldig ist...

Die Inszenierung kränkelt zunächst an zu langsames Tempo, dann ändert sich dies und vor allem die vielen kleinen Details lassen die Hörer aufhorchen. Ein gelungenes Verwirrspiel entwickelt sich, das allerdings vor der Auflösung für geübte Krimifans entwirrt wird. Die Hörspielumsetzung lehnt sich nur an die Vorlage an, einiges wurde verändert, sodass richtige Wallace-Fans evtl. ein paar Haare in der Suppe finden werden!

Die Sprecher sind exzellent besetzt. Niemand klingt künstlich, lediglich die Zwischenmelodien, die aus 80er Jahre Produktionen von H.-J. Herwald bekannt sind, wirken heutzutage manchmal etwas altbacken. Zahlreiche Geräusche unterstützen die Atmosphäre.

Technisch fällt die Tonqualität negativ auf: Mal etwas dumpf, dann sehr hallig, obwohl es keinen Grund gibt. Die Aufnahme ist sehr leise. Die Trackeinteilung ist relativ lieblos gestaltet, was sehr merkwürdig ist, da gerade bei Maritim-Produktionen die Tracks sonst vorbildlich gesetzt werden.

Fazit: Nach einem zunächst sehr ruhigen Start, entwickelt sich die Handlung zu einer geheimnisvollen, interessanten Geschichte. Die Besetzung ist stimmig, nur der Ton könnte besser sein und die Musik etwas moderner.



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