Inhalt
Shanghai in Zeiten des Umbruchs. Tradition und veraltete Strukturen existieren neben westlichen Lebensformen und deren Verlockungen. Der mysteriöse Mord an der jungen Leiterin einer Kosmetikabteilung führt Kommissar Chen, gesprochen von Andreas Fröhlich, geradewegs in einen Sumpf aus Korruption und Vetternwirtschaft. Ein atmosphärisch dichtes Hörspiel – packend bis zur letzten Minute.
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Peter Fricke |
| Chen |
Andreas Fröhlich |
| Yu |
Tonio Arango |
| Wie Hong |
Antje von der Ahe |
| Peiqin / Frau 2 |
Katharina Burowa |
| Detektiv / Anges |
Christian Gaul |
| Zhang |
Klaus Herm |
| Quian |
Rolf Marnitz |
| Lu |
Markus Meyer |
| Wang |
Nina Weniger |
| Bao |
Horst Bollmann |
| Ruru / Frau 3 |
Nina Ernst |
| Li |
Hans Peter Halwachs |
| Geschäftsführerin |
Ulrike Hübschmann |
| Guo |
Stefan Kaminski |
| Wu |
Miachel Rotschopf |
| Quyang |
Hans Teuscher |
| Yao Liangxia |
Carmen-Maja Antoni |
| Der alte Yu |
Peter Schiff |
| Xie Rong |
Valery Tscheplanowa |
| Xie Kung |
Ingeborg Medschinski |
| Frau |
Uta Prelle |
© & (P) 2007, Deutschlandradio - Berlin
© 2007, Der Audio Verlag
Kommentar - Detlef Kurtz
Mit sehr viel Feingefühl und einer dichten Atmosphäre wird die Aufmerksamkeit der Hörer geweckt, die bis zum Ende des Hörspiels erhalten bleibt. In „Tod einer roten Heldin“ geht die Ermittlung Stück für Stück voran. Ruhige Töne sind hier ein eindeutiges Stilmittel. Die Dialoge werden hier und dort leiser als gewohnt vorgetragen, was zusätzlich Spannung erzeugt.
Die Sprecher sind – wie bei allen Radioproduktionen – gut gewählt. Alle spielen mit viel Herzblut ihren Text. Fehlbesetzungen oder Aussprachefehler gibt es nicht. Sven Stricker schaft es spielend - gänzlich ohne besondere Effekte, oder blutrünstigen Szenen - eine durch und durch gute Krimistimmung zu schaffen, die gerade durch die ruhigen Töne überzeugt.
Der DAV bietet das Hörspiel in einem sehr gelungenen Digipak, das ein passendes Motiv ziert. Es gibt kein Inlay, aber alle Informationen sind auf der Verpackung vorhanden. Farblich überzeugt das Design jedoch nicht immer. Besonders die Besetzungsliste hätte eine besser Farbgebung vertragen können, da schwarze Schrift auf Dunkelrot nur schwer zu lesen ist....
Technisch bieten die CD eine vorbildliche Kapitelaufteilung, die das Überspringen oder Anwählen jeder Szene garantieren.
Fazit: Ein Krimi, der durch ruhige Töne ein in den Bann zieht und erst am Ende wieder loslässt. Die gute Inszenierung lässt auf weitere Fälle von Kommissar Chen hoffen!
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