Adams van Ghoot

Buch und Regie:

Oliver Wenzlaff

Produktion:

Michael Strietzel

Format:

2 CDs

Länge:

ca. 102 Min.

Herausgabe:

16. Februar 2007

ISBN:

978-3-939451-08-2




Inhalt

...Erde, ferne Zukunft. Bov, ein Loser wie er in diesem Buche steht, glaubt wieder an die Liebe, nachdem er einmal mit Jenny Mittagessen war. Um jedoch herauszufinden, ob mehr zwischen den beiden laufen könnte als bloße Sympathie, muss er sie zunächst aus den Klauen von mysteriösen Entführern befreien. Dabei erhält Bov unerwartete Unterstützung von Untoten Rittern, untoten Prostituierten und einem mürrischen Hologramm.

Was aber keiner weiß: Hinter der Entführung steckt Adams, der vom fernen Planeten Ghoot stammt. Und was auch keiner weiß: Adams und der liebe Gott ringen bereits seit Ewigkeiten um die Geschicke der Erde – ein Konflikt, der am Ende für die Menschheit tödlich ausgehen könnte...


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Andreas Fröhlich
Adams Markus Stolberg
Gott Engelbert von Nordhausen
Jenny Gundi Eberhard
Bov Philipp Moog
PJ, Hologramm Michael Tietz
Zahmer Ritter Peter Flechtner
Peter Martin Sabel
Paula Nicole Unger
Mary Julia de Boor
Nozovon Marion Thesenvitz
Nazuvan Regina Schmolensky
Fernfahrerin Jenny Bins
Sekretärin Karen Schulz-vobach
Kind Anne Kalkbrenner
Technikinterface Solveig Schuster
Untote Eva Herold
u. a.

© 2006/2007, Oliver Wenzlaff
(P) 2007, Hörspiele-Welt


Kommentar - Detlef Kurtz

Genauso verrückt, wie die Inhaltsangabe die Handlung schildert, ist sie auch. Unser Held ist eigentlich kein Held und tapt von einer Katastrophe in die Nächste. Der Titel „Adams van Ghoot“ irritiert allerdings, denn es geht eigentlich hauptsächlich um Bov und Jenny, die zwischen die Fede von Gott und Ghoot geraten...

Das Stück überzeugt vor allem durch die gute Besetzung. Die Handlung ist sehr durchgeknallt und besonders ab der zweiten CD wird vielleicht sogar nen ticken zu weit gegangen. Skelett-Prostituierte? Auf der Suche nach Jenny stößt Bov – mit seinem vorlauten Hologramm – auch auf einen Skelett-Ritter und schlüpft aus einem Elefantenhintern in eine andere Umgebung, ohne zu wissen wie er überhaupt in den Elefanten gekommen ist. Jenny weiß sich selber zu helfen und hat einen Plan wie sie ihre Entführer, zwei völlig verspielte Wolken, reinlegen kann....

Geräusche sind dezent, aber sehr gut gesetzt. Die Dialoge sind frisch, frech und witzig. Andreas Fröhlich wird als Erzähler passend mit einem ironischen und humorvollen Unterton eingesetzt. Die Dialoge der Figuren sind gut und vor allem ernst getextet, weshalb Wortwitze und die Ironie der Geschichte besonders gut zur Geltung kommen.

Fazit: Sehr durchgeknallt und unterhaltsam! Eine tiefsinnige Geschichte sollte nicht erwartet werden, eher eine wunderbares sinnfreies Hörspiel mit viel Wortwitz und guten Sprechern.



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