Inhalt
...Erde, ferne Zukunft. Bov, ein Loser wie er in diesem Buche steht, glaubt wieder an die Liebe, nachdem er einmal mit Jenny Mittagessen war. Um jedoch herauszufinden, ob mehr zwischen den beiden laufen könnte als bloße Sympathie, muss er sie zunächst aus den Klauen von mysteriösen Entführern befreien. Dabei erhält Bov unerwartete Unterstützung von Untoten Rittern, untoten Prostituierten und einem mürrischen Hologramm.
Was aber keiner weiß: Hinter der Entführung steckt Adams, der vom fernen Planeten Ghoot stammt. Und was auch keiner weiß: Adams und der liebe Gott ringen bereits seit Ewigkeiten um die Geschicke der Erde – ein Konflikt, der am Ende für die Menschheit tödlich ausgehen könnte...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Andreas Fröhlich |
| Adams |
Markus Stolberg |
| Gott |
Engelbert von Nordhausen |
| Jenny |
Gundi Eberhard |
| Bov |
Philipp Moog |
| PJ, Hologramm |
Michael Tietz |
| Zahmer Ritter |
Peter Flechtner |
| Peter |
Martin Sabel |
| Paula |
Nicole Unger |
| Mary |
Julia de Boor |
| Nozovon |
Marion Thesenvitz |
| Nazuvan |
Regina Schmolensky |
| Fernfahrerin |
Jenny Bins |
| Sekretärin |
Karen Schulz-vobach |
| Kind |
Anne Kalkbrenner |
| Technikinterface |
Solveig Schuster |
| Untote |
Eva Herold |
| u. a. |
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© 2006/2007, Oliver Wenzlaff
(P) 2007, Hörspiele-Welt
Kommentar - Detlef Kurtz
Genauso verrückt, wie die Inhaltsangabe die Handlung schildert, ist sie auch. Unser Held ist eigentlich kein Held und tapt von einer Katastrophe in die Nächste. Der Titel „Adams van Ghoot“ irritiert allerdings, denn es geht eigentlich hauptsächlich um Bov und Jenny, die zwischen die Fede von Gott und Ghoot geraten...
Das Stück überzeugt vor allem durch die gute Besetzung. Die Handlung ist sehr durchgeknallt und besonders ab der zweiten CD wird vielleicht sogar nen ticken zu weit gegangen. Skelett-Prostituierte? Auf der Suche nach Jenny stößt Bov – mit seinem vorlauten Hologramm – auch auf einen Skelett-Ritter und schlüpft aus einem Elefantenhintern in eine andere Umgebung, ohne zu wissen wie er überhaupt in den Elefanten gekommen ist. Jenny weiß sich selber zu helfen und hat einen Plan wie sie ihre Entführer, zwei völlig verspielte Wolken, reinlegen kann....
Geräusche sind dezent, aber sehr gut gesetzt. Die Dialoge sind frisch, frech und witzig. Andreas Fröhlich wird als Erzähler passend mit einem ironischen und humorvollen Unterton eingesetzt. Die Dialoge der Figuren sind gut und vor allem ernst getextet, weshalb Wortwitze und die Ironie der Geschichte besonders gut zur Geltung kommen.
Fazit: Sehr durchgeknallt und unterhaltsam! Eine tiefsinnige Geschichte sollte nicht erwartet werden, eher eine wunderbares sinnfreies Hörspiel mit viel Wortwitz und guten Sprechern.
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