Inhalt
Die Utahs unter Häuptling Großer Wolf haben das Kriegsbeil ausgegraben. Während der berüchtigte „Rote Cornel“ mit seiner Bande den Rothäuten in eine tödliche Falle geht, schaffen es Old Shatterhand, Old Firehand und Winnetou mit Hilfe von Tante Droll und Hobble-Frank, die Utahs auf dem Weg zum berühmten Silbersee und dessen sagenhaften Reichtümern zu überwältigen und gefangen zu nehmen. Doch Großer Wolf kann fliehen. Als ihm Timbabatschen-Häuptling Tschia-nitsas vom Geheimnis des Schatzes im Silbersee erzählt, heckt er einen türkischen Plan aus. Doch die Rache des Hüters des Schatzes, des alten Tonkawa Großer Bär, ist grausam...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Old Shatterhand |
Volker Brandt |
| Old Firehand |
Günter Briner |
| Winnetou |
Charles Brauer |
| Hobble-Frank |
Fritz Wagner |
| Großer Bär |
Joh. Ziegler |
| Langes Ohr |
Karl-Heinz Wüpper |
| Der große Wolf |
Benno Gellenbeck |
| To-oktey |
Heinz-Horst Hoffmann |
| Nanap-neav |
Erik Bradt |
(P) 1964, Phonogram / 2006, Universal Family Entertainment - Berlin
Kommentar - Detlef Kurtz
Die Hörspielversion von „Der Schatz im Silbersee“ stammt aus dem Jahre 1964. Die vorliegende Produktion bietet spannende, aber auch recht albern inszenierte Szenen. Das „Uff Uff“ der Indiana hört sich teilweise sehr seltsam an, ebenso nerven die DDR-Dialekte einiger Figuren. Das spannende Abenteuer zieht sich durch diese gewollten Stilmittel selbst runter. Statt einem spannenden Moment wird die ein oder ander Unterhaltung lustiger als gewollt.
Wie in fast jedem Klassiker, aus den 60ern und 70er Jahren, trägt sich das Hörspiel nur durch die Schauspieler, da Geräusche sehr dezent eingesetzt. Musik gibt es nicht. Der junge Charles Brauer als Winnetou macht eine recht gute Figur, wohingegen Volker Brandt als Old Shatterhand rein stimmlich nicht ganz überzeugt.
Die Tonqualität ist angemessen. Sehr viel Dynamik gibt es natürlich nicht, aber es sind keine undeutlichen Dialoge oder hörbare Tonbugs vorhanden. 12 Tracks ermöglichen einen leichten Wiedereinstieg.
Fazit: Für Hörer, die moderne Hörspiele (1980 bis heute) gewohnt sind, könnten evtl. enttäuscht werden. Klassiker-Fans können zugreifen, allerdings entsteht durch die Art der Inszenierung wenig Atmosphäre!
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