Inhalt
Die Bibliothek der Leiden
Alles aus Liebe
Völlig vertiert
Drei Kurzgeschichten aus der düsteren Megalopolis PUNKTOWN, dem futuristischen Sodom und Gomorra, mit unzähligen Türmen zu Babel, nach Jeffrey Thomas.
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Bernd Hölscher (CD 1) |
| Erzähler |
Simona Pahl (CD 2) |
| Erzähler |
Jan Spitzer (CD 3) |
| Knickers / Onkel |
Jürgen Holdorf |
| Mutter Diaz |
Elga Schütz |
| Alter Mann / Chase Power |
Helmunt Gentsch |
| Arzt |
Günter Merlau |
| Alienpflegerin |
Heike Schrötter |
| Ärztin |
Simona Pahl |
| u. a. |
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© © 2008, LAUSCH - Phantastische Hörspiele
Kommentar - Detlef Kurtz
Drei Kurzgeschichten die es – wie es von Lausch gewohnt ist – in sich haben. Für schwache Nerven ist diese kleine Ansammlung nichts. Durch düstere Klänge untermalt bieten die recht unterschiedlichen Handlungen eine Gänsehaut. Die Inszenierung wird durch Erzähler dominiert, die durch Hörspielszenen in ihrer Darbietung unterstützt werden. Die Produktion ist also eine Art Hybrid zwischen Hörspiel und Hörbuch. Die gruselige, unheimliche Atmosphäre wird dadurch nicht beinträchtig.
Die Betonungen sitzen. Eine Besetzung die es versteht die richtigen Betonungen zu setzen. Niemand klingt unnatürlich. Hier und dort könnte sich der Erzähler ruhig zurückziehen und ist manchmal vielleicht ein wenig zuviel im Einsatz.
Das Digipak, das die 3 CDs beherbergt, passt sich der dunklen Grundstimmung des Inhalts an. Die Kapiteleinteilung auf den CDs könnte etwas großzügiger sein. Tracks von bis zu 8 Minuten ermöglichen keinen leichten Wiedereinstieg, allerdings sind die Geschichten so packend, dass sowieso niemand eine Pause einlegen wird, zumindest nicht freiwillig.
Fazit: Für freunde der ekligen Gruselunterhaltung. Düstere Klänge und detaillierte Beschreibungen sorgen für ein Ekel-Grusel-Gefühl, das die Gänsehaut unweigerlich entstehen lässt. Nichts für schwache Nerven!
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