Inhalt
Wickie lebt mit seiner Mutter Ylva und seinem Vater Halvar, dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikingerdorf Flake. Eines Tages wird das Dorf von einer skrupellosen Horde wilder Fremder überfallen, und alle Kinder - bis auf Wickie, der sich beim Drachenfliegen in einem Baumwipfel verheddert hatte - werden geraubt. Wickies Vater Halvar und die anderen Wikinger aus Flake hissen die Segel, um die Kinder zu befreien. Sie begeben sich in ein spannendes Abenteuer, in dem Wicke seine Freunde immer wieder mit seinen schlauen Einfällen aus schier ausweglosen Situationen befreien muss...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Andreas Fröhlich |
| Wickie |
Jonas Hämmerle |
| Halvar |
Waldemar Kobus |
| Tjure |
Nic Romm |
| Snorre |
Christian A. Koch |
| Urobe |
Olaf Krätke |
| Gorm |
Mike Maas |
| Ulme |
Patrick Reichel |
| Faxe |
Peter Uhlig |
| Ylvi |
Mercedes Jadea Diaz |
| Ylva |
Sanne Schnapp |
| Lee Fu |
Shandra Schadt |
| Schrecklicher Sven |
Günther Kaufmann |
| Pokka |
Christoph Maria Herbst |
| Pi-Pi-Pi-Pirat |
Jürgen Vogel |
| Congaz |
Michael Bully Herbig |
© + (P) 2009, Sony Music Entertainment GmbH - München
Produziert von tonAtelier GmbH & Co. KG im Auftrag von EUROPA
Kommentar - Detlef Kurtz
Mit Wickie kommt ein weiterer Bully-Film als Europa-Filmtonhörspiel auf den Markt. Diesmal leider aber nicht von STIL, sondern von Marian Szymczk, die schon zahlreiche Filmtonhörspiele bot, bei denen der Erzählanteil viel zu hoch ausfällt. Leider ist dies auch hier so. Fast jede Szene, auch die, die man sich mit der eigenen Fantasie ausmalen kann, wird erklärt. Das ist zuviel des Guten. Zwar macht es großen Spaß Andreas Fröhlich als Erzähler zu hören, doch er ist fast permanent im Einsatz und der Filmton bleibt eine Untermalung, statt im Vordergrund zu rücken. Das Endergebnis wirkt daher wie eine Lesung, bei der im Hintergrund ein Film läuft.
Über die Besetzung kann natürlich nichts gesagt werden, da die Leistungen ja vor der Kamera und nicht hinter dem Mikrofon geleistet wurden. Die Schauspieler passen aber stimmlich hervorragend zu ihren Rollen und das Zusammenspiel überträgt sich auch ohne Bild. Andreas Fröhlich passt mit seiner liebevollen, aber stets ironischen Stimme, glänzend in die Handlung.
Die Originalmusik wird verwendet. Mit einer stattlichen Länge von 73 Minuten ist das Abenteuer sogar fast ungekürzt vorhanden. Die Kapiteleinteilung ist gut. Das Design der Verpackung orientiert sich am Kinoplakat und ist ein netter Augenfang.
Fazit: Die Umsetzung wirkt wie eine Lesung, wo im Hintergrund der gleichnamige Film abläuft. Unterhaltsam ist die Produktion daher nur bedingt, weil nur sehr schwerlich ein Hörspielfeeling entsteht.
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