Inhalt
"Mein Name ist Longer. Even Longer (Oliver Kalkofe). Ich bin Chief Inspector bei Scotland Yard. Seit Jahren schon war ich auf der Jagd nach dem gefährlichsten Verbrecher Englands, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Er nannte sich selbst: Der WiXXer. Ich hatte noch eine persönliche Rechnung mit ihm zu begleichen. Auch mein Partner Rather Short war ihm zum Opfer gefallen. Und ich musste alles mit ansehen. Der WiXXer trat immer nur maskiert auf: mit einem Totenkopfschädel, schwarzem Cape und Zylinder. Doch niemand wusste, wer sich hinter dieser Maske verbarg.
Mein zweites Problem: mein neuer Partner Very Long (Bastian Pastewka). Er war einer von diesen schleimigen Streber-Typen: akurat gebügelte Spießer- Klamotten, korrekt gescheitelt und frisch gewaschen. Außerdem quatschte er mir einfach zuviel...
Aber ich will von vorn anfangen. Die eigentliche Geschichte begann damit, dass sich Touristen, ein ostdeutsches Ehepaar um genau zu sein, im Moor von Blackwhite Castle verirrten...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Even Longer / Erzähler |
Oliver Kalkofe |
| Very Long |
Bastian Pastewka |
| Sir John |
Wolfgang Völz |
| Earl of Cockwood |
Thomas Fritsch |
| Dieter Dubinsky |
Olli Ditrich |
| Alfons Hatler |
Christoph Maria Herbst |
| Miss Pennymarket |
Tanja Wenzel |
| Doris Dubinsky |
Anke Engelke |
| Dr. Brinkmann |
Oliver Welke |
| Smeerlap |
Lars Rudolph |
| Rather Short |
Thomas Heinze |
| u. a. |
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© 2007, Rat Pack Filmproduktion
Hörspiel - © und (P) 2007, Sony BMG Family Entertainment, Hamburg.
Kommentar - Detlef Kurtz
Der erste Teil leidet Vor allem durch die vielen Erklärungen, die nötig sind, damit die Figuren vorgestellt und die Slapstick-Einlagen verstanden werden können, verhindern das "Kino im Kopf". Das der Film nicht nur auf Wortwitze, sondern auch auf Slapstick-Humor setzt, wird dem Filmhörspiel zum Verhängnis. Ein Großteil der Handlung kommt als Hörversion einfach nicht rüber. Das Endergebnis kann sich also nur bei den Hörern „sehen“ lassen, wenn sie den Film kennen. Für alle Neueinsteiger geht sehr viel verloren.
Die Dialoge sind gut gewählt und bieten den üblichen Humor, der aus Filmen wie „Die nackte Kanone“ bekannt ist. Besonders bei der Namensgebung fällt dies auf. Sie wurden geschickt ins Englische übersetzt und wirken dadurch nicht ganz so platt, sorgen aber für den gewollten Schmunzler. Weniger schön ist, dass die erste Szene mit der „Suppen-Terrine“ der Schere zum Opfer fallen mußte und dafür weit weniger gelungene Szenen im Hörspiel vorhanden sind. Die Erzähltexte sind gut addiert, aber kommen – bedingt durch die sehr bildlastige Filmumsetzung – sehr zahlreich zum Einsatz.
Die Tonqualität ist vorbildlich. Es gibt kein Rauschen und auch sonst keinerlei Mängel. Die Europa-Trackeinteilung verhindert einen einfachen Einstieg, da die Tracks eine Länge von bis zu 8 Minuten haben.
Fazit: Für Fans des Films, die die Klamotte auch als Hörversion möchten geeignet. Für alle, die den Film nicht kennen, weniger geeignet, da viele Szenen nicht erklärt werden, oder nur durch das Bild entstehen.
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