Captain Future 4 "Nerven aus Stahl"

Buch: Edmond Hamilton
Regie: Sebastian Pobot
Patrick Holtheuer
Thomas Tippner
Produktion: Sebastian Pobot
Format: 1 CD (15 Tracks)
Länge: 77:02 Min.
Herausgabe: September 2012



Inhalt

Grag, der Roboter, glaubt eine Depression zu haben.Captain Future versucht seinem eisernen Freund zu helfen und schickt ihn auf eine Reise zum Mond Dis, auf dem die Verlademaschinen seit Tagen nicht mehr richtig arbeiten. Grag bemerkt sofort, dass auf dem Mond etwas nicht stimmt. Und so beginnt er dem Treiben auf die Spur zu kommen und muss beweisen, dass seine Nerven mehr aushalten, als Stahlangriffe. Viel mehr…

** Die Originalmusik gibt es auch auf CD **



Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Helmut Krauss
Captain Future Hans-Jürgen Dittberner
Simon Wright Jochen Schröder
Grag Friedrich Georg Beckhaus
Otto Wolfgang Völz
Prof. Parker Dieter Knust
Ansager Robert Missler
Empfangsdame Kerstin Draeger
Machs Tom Steinbrecher
Detlef Tams
Thomas Tippner
Dr. H. Gordon Santjago Ziesmer
Roger Mark Bremer

Buchausgabe © 2011 by Golkonda Verlag
Hörbuch (P) + © 2012, Sebastian Pobot


Kommentar - Detlef Kurtz

Die vierte Folge wird aus der Perspektive von GREG erzählt. Ein Highlight ist wohl gleich zu Beginn zu hören. Wo der Roboter zum Psychiater geht und sein Problem erkannt. Um wieder Energie zu tanken, besucht er einen Planeten voller Roboter…

Die Wahl Gregs-Sprecher die Icherzählung nicht erzählen zu lassen, verwundert. Stattdessen wird nach einer kurzen Einleitung von ihm Helmut Krauss genutzt. Dadurch wird der Geschichte deutlich die Fahrt genommen, die sie mit F.-G. Beckhaus hätte haben können. Der Inhalt ist allerdings auch ohne diese Entscheidung nicht jedermanns Sache. Die Dialoge auf dem Planeten erinnern stark an „Bob, der Baumeister“. Dies drückt der sonst guten Vorlage eine zu alberne Atmosphäre auf, wer dran bleibt, wird aber durch ein spannendes Finale belohnt.

Dialoge und Erzähltexte sorgen für die bekannte und vertraute Atmosphäre. Der Erzähltext ist, weil es sich um ein Hörbuch handelt, dominierend. Die Dialoge werden dezent eingesetzt, aber wenn, dann durch verschiedene Stimmen pro Figur. Negativ fällt keiner auf.

In der Abmischung hören wir die bekannten Musiken aus der gleichnamigen Zeichentrickserie. Manchmal vielleicht etwas zu gewollt im Einsatz. Schade ist auch, dass die Titelmelodie nicht etwas länger gespielt wird, aber das war auch in den anderen Ausgaben so. Die Einspielung von Dialogen, Effekten und Musiken überzeugt. Der Pegel ist immer gut und nichts wirkt aufdringlich oder zu laut.

Fazit: Ein etwas anderes Abenteuer, das durch die amüsante, aber teils auch alberne Handlung, nicht jedem gefallen wird.



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