Inhalt
Der Regen prasselte wie ein Wasserfall vom Nachthimmel. Eine Autopanne zwingt Steven und Nancy dazu, in dieser unwirtlichen Gegen inmitten eines riesigen Moors, die Nacht in einem Zelt zu verbringen. Als Steven das Zelt verlässt, entdeckt er ein Haus und will dort Unterschlupf finden doch er kehrt nie wieder zurück. Seine Freundin macht sich auf die Suche nach ihm, doch ungeheuerliche Dinge geschehen.
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Deborah Hencock |
Christiine Pappert |
| Jackson Brooks |
Thomas Karallus |
| Nancy Wilson |
Pia Werfel |
| Steven Bradford |
Gernot Endemann |
| Sheriff Mason |
Volker Brandt |
© 2005, Maritim Studioproduktionen - C. Hermann, Dortmund
Kommentar - Detlef Kurtz
Das dritte Abenteuer der Reihe hält einen klassischen Gruselort als Angelpunkt, ein unheimliches Haus. Die Atmosphäre baut sich langsam auf. Die Sprecher scheinen sich von der Geschichte anstecken zu lassen. Während einige Dialoge am Anfang sehr abgelesen klingen, gibt sich das nach kurzer Zeit und alle sind in der Geschichte eingetaucht.
Richtige Gruselstimmung kommt nur Zeitweise auf, aber das Hörspiel ist so liebevoll und detailliert gemacht das der Hörer das Interesse behält. Der Showdown ist sehr geräuschlastig und da – leider – ein Erzähler fehl,.geht schnell der Überblick verloren. Besonders bei Szenenwechsel muß sich der Hörer neu orientieren. Seltsam ist auch das die Feuerwehr kommt, obwohl sie niemand gerufen haben kann, weil der Ort als einsam und verlassen gilt und die Teilnehmer wollen das das Haus abbrennt ...
Technisch gibt es ein kleiner negativer Haken: Dialoge in der Ferne, sind manchmal etwas zu leise, aber mit guten Ohren dennoch verständlich. Positiv fällt die hervorragende Trackaufteilung auf.
Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, zwar gelingt es nicht vollständig eine Gruselatmosphäre zu bilden, aber dennoch wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig.
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