Inhalt
Als einziges, behördlich zugelassenes Gespenst hat HUI BUH ein herrliches Leben auf Schloss Burgeck. Umgestört spukt er durch das märchenhafte Gemäuer. HUI BUH hat nur ein Problem: Er ist nicht gruselig. Trotzdem probiert er seine Spuk-Künste ab und zu am Kastellan aus. Und der Kastellan – der einzig Sterbliche weit und breit – gibt sein Bestes sich wenigstens ein bisschen zu erschrecken.
Diese Idylle wird gestört, als König Julius der 111. auftaucht, um sein Erbe auf Schloss Burgeck anzutreten. Bei einem prächtigen Empfang will er die Verlobung mit der liebreizenden Leonora Gräfin zu Etepetete bekannt geben...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Intro |
Hans Paetsch (+2002) |
| Erzähler |
Andreas Fröhlich |
| Hui Buh |
Michael "Bully" Herbig |
| König Julius der 111. |
Christoph Maria Herbst |
| Konstanzia |
Ellenie Salvo González |
| Kastellan |
Hans Clarin |
| Gräfin zu Etepetete |
Heike Makatsch |
| Daalor / Ritter Adolar |
Kaspar Eichel |
| Charles |
Rick Kavanian |
| Tommy |
Martin Kurz |
| Major Servatius Sebaldus |
Wolfgang Völz |
© 2005/2006 Rat Pack Filmproduktion / GFP / Constantin Film
(P) 2006, Sony BMG Music Entertainment (Germany) GmbH
Kommentar - Detlef Kurtz
Das Filmhörspiel bietet einen erstklassigen Klang und sowohl Original-Ton und Musik aus dem Film, was nicht immer selbstverständlich ist (Bei Spiderman-2 mußte Musik und Effekte ersetzt werden, weil Lizenzen fehlten). Um die Szenen zu verstehen, die man nicht sieht, hat man Andreas „Bob Andrews“ Fröhlich auserkoren. Er führt mit einer ironischen Stimme durch die Handlung und paßt sich den humorigen Grundton des Films an. Etwas schade ist dabei, das er nicht „echt“ genug klingt. Seine Texte liest er einfach nur ab, als würde er eine Hörbuch-Lesung durchführen, schade. Die Kürzungen fallen kaum auf, allerdings wirkt das Hörspiel recht hektisch. Es wird von Szene zu Szene gehetzt. Das Effekte eine große Rolle spielen wird beim Hören deutlich, denn gerade bei Action-Szenen wird schnell die Orientierung verloren.
Die Handlung ist witzig, aber nicht unbedingt jedermanns Sache. Die alte Hui-Buh-Art konnte nicht in die Verfilmung gerettet werden. Bully Herbig klingt einfach nur lustig, mit hang zum Albernen. Der freche Pechgeist, den Hans Clarin in den Hörspielen verkörperte, ist schlichtweg anders und kann nicht mit dem Filmgeist verglichen werden. Für kleine Hörer dürfte das spaßige Abenteuer ein Genuß sein, für alte Fans vermutlich eher ein Graus, da man sein Lieblingsgeist nicht wiedererkennt ...
Fazit: Es gibt besser Filmhörspiele. Andreas Fröhlich liest seinen Text, als würde er ein Hörbuch vortragen, aber auch die Handlung ist recht Actionlastig und daher eher nicht hörspieltauglich. Die Spannung und der Spaß des Films wird nur halb übertragen, weil eben doch merklich das Bild fehlt...
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