Die Legende von Mythras 2 "Ewiges Sterben"

Buch: Denise-Verna Ladewig
Isabella Schuler
Produktion und Regie: Dennis Rohling
Michael Eickhorst
Format: 1 CD (12 Tracks)
Länge: 47:04 Min.
Herausgabe: 28. November 2008



Inhalt

Seit Anbeginn der Zeiten ist der Sivenor die Lebensader von Mythrâs. Doch nun versickert das Wasser des Flusses, und das Volk dürstet. Die mächtige Schwarze Fee hat die Macht an sich gerissen und kontrolliert die letzten Wasserreserven mit eiserner Hand.

Die Suche nach den sieben Steinen des Flussgottes geht weiter. Kapitän Lonso, sein treuer Flugelf Korbinian und die Heilerin Heskia gelangen in ein Dorf, das von einer Armee von Untoten überfallen wurde. Ein kleines Mädchen ist die einzige Überlebende des grausamen Überfalls. Nach und nach finden die drei heraus, dass ein größenwahnsinniger Magier hinter den schrecklichen Taten zu stecken scheint. Der Rebell Sarka bietet an, sie zur Burg des Magiers zu führen – doch können sie Sarka trauen?


Besetzung
Rolle Sprecher
Intro Jürgen Thormann
Lonso Robert Missler
Heskia Tanja Dohse
Korbinian Dennis Rohling
Sarka Dietmar Wunder
Magier Lutz Mackensy
Mädchen Rike Götting
Rebell Michael Eickhorst
u. a.

© 2008, Hörplanet - Eickhorst & Rohling GbR - Osnabrück



Kommentar - Detlef Kurtz

Diesmal lernt unsere kleine Truppe einen Krieger kennen, der eigentlich mal ein Bauer war und dessen Familie verschleppt wurde. Es tritt ein Gegner auf, der hinter dieser Sache steckt und als sie ihn gegenüberstehen, kommt es zu einer dramatischen Wendung…

Der zweite Teil kommt richtig in Fahrt. Die Handlung braucht nicht lange um ein nettes Tempo aufzubauen, das über die ganze Episode erhalten bleibt. Sie ist um einiges düsterer und nicht unbedingt für ganz kleine Ohren bestimmt. Das Script übertreibt die dunkle Stimmung aber nicht und sorgt auch für heitere Momente. Die Suche kommt nur langsam voran, aber anders, als bei „Abseits der Wege“ (einer Fantasy-Reihe für erwachsene Hörer) hat der Hörer nicht das Gefühl auf der Stelle zu treten. Die Reise geht eindeutig voran!

Die Sprecher sind auch in dieser Folge gut aufgelegt. Besonders gefällt Dennis Rohling, der bei „Lady Bedfort“ manchmal etwas zu bemüht klingt, hier aber voll auflebt und den fliegenden, humorvollen Elf richtig Leben einhaucht. Als Gastbösewicht hören wir Lutz Mackensy, der schon in anderen Produktionen bewiesen hat, das er mehr ist, als nur ein Erzähler bei „Fünf Freunde“. Die Boshaftigkeit wird allein durch seine Darbietung präsent, ohne groß auf Schockeffekte setzen zu müssen. Die Spannung der Geschichte wird – wie teilweise auch schon bei Folge 1 – durch die guten Dialoge und das Tempo erzeugt.

Die Musik klingt, da sie nur aus dem PC/Keyboard kommt ein wenig einfach gestrickt. Die Kompositionen unterstreichen aber doch sehr gut die Handlung. Die Effekte sind zahlreich eingestreut und sorgen für eine schöne Atmosphäre. Beide Elemente bleiben dabei im Hintergrund, sodass die Dialoge immer verständlich sind.

Fazit: Sehr viel spannender und an einigen Stellen auch düster als der Auftakt. Eine ausgewogene Mischung aus spannenden und humorvollen Momenten überzeugt. Nicht nur für Fantasy-Fans ein Ohr wert!



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