Die schwarze Sonne II "Böses Erwachen"

Hörspielbearbeitung:

Günter Merlau

Produktion und Regie:

Günter Merlau

Redaktion:

Janet Sunjic

Format:

1 CD (20 Tracks)

Länge:

70:08 Min.

Herausgabe:

27. Oktober 2006

ISBN:

978-3-939600-07-5




Inhalt

Ein Jahr nach den schrecklichen Ereignissen von Derbyshire: Adam Salton hat seit dem tragischen Tod von Mimmi Watford nicht mehr gesprochen. In einem seelischen Dämmerzustand folgt er seinem treuen Freund Nathaniel De Salis nach Frankreich, wo sie auf einen befreundeten Schriftsteller treffen. Doch der lethargische Zustand von Adam soll sich schnell wandeln. Ein Geheimnis, das Nathaniel mit dem Schriftsteller verbindet, entwickelt sich zu einer tödlichen Bedrohung. Adam muss erwachen.


Besetzung
Rolle Sprecher
Adam Salton Christian Stark
Nathaniel de Salis Harlad Halgardt
Jules Verne Konrad Halver
Adam als Kind Kasper von Holander
William Salton Günter Merlau
Fijona Salton Birgit Lünsmann
Lady Arabella March Reinhild Schneider
u. a.
   

© 2006, Lausch - Phantastische Hörspiele


Kommentar - Detlef Kurtz

Der zweite Teil fällt deutlich hinter dem Ersten zurück. Die Inszenierung verwirrt offen gesagt ein wenig. Ständig wird zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her gesprungen. Auf der einen Seite lernen wir das Schicksal von Adams Vater kennen, auf der anderen muß sich Adams väterlicher Freund Nathaniel mit bösartigen Gegenspielern auseinander setzen. Wer die Gegenspieler sind, bleibt offen, aber es wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es keine Geister oder Dämonen sind, sondern schlicht „nur“ andere Wesen. Die Dialoge ködern und machen nachdenklich, klären aber nicht viel. Dieses Rezept erinnert sehr an „Gabriel Burns“, bleibt nur zu hoffen, das nicht die gleiche unendliche Fortsetzung zu erwarten ist...

Die besondere Atmosphäre, die in Folge 1 von Anfang bis Ende entsteht, gibt es diesmal leider nicht. Die Handlung bietet diesmal sehr viel mehr Inhalt, aber der wird nicht ganz so spannend dargeboten. Die Sprecher sind Top! Es ist zwar zu hören, das noch am Schnitt geübt werden sollte, da das Zusammenspiel der Dialoge hin und wieder fehlt, aber dies kommt nur sehr selten vor.

Die Besetzungsliste könnte, bei aller Liebe zum Genre, ruhig etwas leserlicher sein. Die stimmungsvolle Geräuschkulisse trägt viel zur Atmosphäre bei. 20 Tracks ermöglichen, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, einen leichten Wiedereinstieg.

Fazit: Nach der sehr beeindruckenden ersten Folge, eine eher sehr verhaltene Fortsetzung. Sie ist unverzichtbar, um in die neue Welt einzutauchen, da neue Informationen zu den Helden, aber auch zu den Gegnern geliefert werden.



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