Inhalt
Nur mit knapper Not sind Adam Salton und Nathaniel de Salis der unbarmherzigen Arabella March nach Indien entkommen. In Bombay treffen sie auf eine alte Bekannte Nathaniels - Helena Blavatsky, die Begründerin der Theosophischen Gesellschaft. Die geheimnisvolle Frau und Nathaniel scheint ein Geheimnis zu einen – das Wissen um den Heiligen Speer – den Artefakt, das Adam nach wie vor verschlossen bleibt. Als sich aber in den geheimen Tunneln der Parsen ein schwerwiegender Unfall ereignet, ist es an Adam, das Schlimmste zu verhindern. Ihm bleibt nur noch wenig Zeit - doch die Zeit ist nur ein Gefäß...
Der phantastische dritte Teil der schwarz-romantischen Hörspielserie um das Detektiv-Duo Nathaniel De Salis und Adam Alton.
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Adam Salton |
Christian Stark |
| Nathaniel de Salis |
Harlad Halgardt |
| Jules Verne |
Konrad Halver |
| Boris Meinhardt |
Peter Woy |
| Heinrich Himmel |
Kurt Glockzin |
| Dr. Ernst Schäfer |
Philipp Otto |
| Helena Balvatsky |
Dorothea Hagena |
| u. a. |
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© 2007, Lausch - Phantastische Hörspiele
Kommentar - Detlef Kurtz
Die Handlung ist gekonnt mysteriös und spannend aufgebaut, allerdings leidet das Hörspiel am Anfang etwas an Längen, die durch zu lange und manchmal auch viel zu beiläufigen Dialogen erzeugt werden. Wer die Machart von „Gabriel Burns“ nicht schätzt, könnte auch mit dieser Reihe Probleme bekommen, da sie recht ähnlich aufgebaut ist. Es wird in jeder Folge ein wenig angedeutet, aber in der Regel nichts greifbares in die Hand gegeben. Das Wort „Detektiv-Dou“, das auf der Verpackung erwähnt wird, ist nicht im klassischen Sinne zu verstehen, denn hier geht es um mysteriöse Vorkommnisse und nicht um eine Krimihandlung. Die Atmosphäre gleicht der ersten Folge, sie bietet eine mysteriöse, dunkle Grundstimmung. Sehr störend fand ich den Ausflug ins Natzi-Regime, muß das sein?
Das große Plus ist der Einsatz von sehr guter Musik und zahlreicher Effekte als Untermalung. Aus allen Ecken und Enden kommen Geräusche, so sehr, dass es manchmal schon fast zu viel des Guten ist. Der Lautstärkenpegel stimmt immer, nichts wirkt zu laut oder aufgezwungen!
13 Tracks ermöglichen den Zugriff auf Szenen, diese könnten noch ein Ticken besser gesetzt werden, z. B. um ein Albtraum zu überspringen, oder lang gezogene Szenen, die beim zweiten Mal hören eher aufhalten.
Fazit: Ein mysteriöses Ohrenkino, das – wie Gabriel Burns – nur sehr wenig über das tatsächliche Ziel der Reihe verrät. Andeutungen, gute Effekte, Musik und Sprecher sind das Rezept für erneut gute Unterhaltung.
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