Das Sternentor 5 - Verloren in der Unendlichkeit

Buch

H. G. Francis

Produktion und Regie:

Studio Maritim

Format:

1 CD (23 Tracks)

Länge:

ca. 71 Min.

Herausgabe:

28. Dezember 2006

ISBN:

3-937070-60-5




Inhalt

"Randy", tönt die panikerfüllte Stimme aus dem Lautsprecher. "Das war ein totaler Fehlschlag!". Entsetzt merkt Commander Randy Perkins, dass sie im freien Weltraum mit unfassbarer Geschwindigkeit direkt auf die Sonne zurasen. Der Dimensionsbrecher hat versagt! "Wir sind verloren ... verloren in der Unendlichkeit".


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Jürgen Neumann
Commander Perkins Ernst Meincke
Major Peter Hoffmann Nicolas Böll
Camiel Michael Pan
Professor Common Helmut Krauss
Oberst Jason Thomas Kästner
Marces Robert Missler
Phrak Thomas Karallus
Arentes Peter Gröger

© 2006, Maritim Studioproduktionen, C. Hermann - Dortmund


Kommentar - Detlef Kurtz

Nach zwei Jahren Pause gehen die Abenteuer weiter. Folge 5 ist der Auftakt eines Zweiteilers, um so erstaunlicher, dass dies nicht auf der Verpackung vermerkt wird. Die Handlung beginnt recht langsam und die Kinderkrankheiten der Serie sind leider nach wie vor präsent und mindern den Hörgenuß. Spannung entsteht nur mühsam. Die Handlung ist dank Sprechern und Effekten zu keinem Zeitpunkt langweilig, allerdings zieht sich die Handlung und die Geschichte wäre locker zur halben Spielzeit erzählt und somit als 1teilige Version deutlich spannender, als der leider sehr langsam erzählte 2teiler. Die Inhaltsangabe beschränkt sich auf die Nacherzählung einer Szene, statt klar auszusagen, was den Hörer erwartet.

Eine richtige Regie scheint nicht vorhanden zu sein. Ernst Meincke klingt am unnatürlichsten, jeder zweite Satz klingt abgelesen. Eine wirklich gute Figur machen, wie schon in den anderen Folgen, Nicolas Böll und Michael Pan. Nach dem Tod von Rolf Jülich hören wir einen neuen Prof. Common, der in gestallt von Helmut Krauss sehr gut zur Geltung kommt, aber auch hier sitzt nicht jede Betonung. Erzähler Jürgen Neumann weiß nach wie vor nicht, wie er als Erzähler funktionieren soll und hat erneut Probleme den Namen Perkins auszusprechen.

Die Abmischung wirkt genauso unbeholfen, wie die Sprecher in den Szenen. Einige Melodien passen und vermitteln Atmosphäre, während andere Melodien das Gegenteil erreichen. Sehr enttäuschend ist auch, dass die Zwischenmelodien aus „John Sinclair“ benutzt werden, obwohl in den vergangenen Folgen andere, sehr viel bessere, Melodien verwendet wurden. Die Effekte sind dezent, aber sehr passend gesetzt. Sehr störend ist die absolute Stille, wenn der Erzähler seine Texte liest. Der Übergang zwischen Erzähler und den Szenen sorgt jedesmal für ein sehr steriles Gefühl.

Fazit: Die zwei Jahre Pause haben der Serie nicht gut getan. Kinderkrankheiten, die bei regelmäßiger Produktion bei anderen Serien verschwinden, sind immernoch vorhanden. Die Handlung zieht sich und hätte deutlich kürzer erzählt werden können, um mehr Spannung aufzubauen. Wer die Folgen 1 bis 4 mochte, wird auch Folge 5 mögen, aber dennoch ist die Umsetzung sehr unbeholfen durchgeführt!



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