Das Sternentor 2 - Planet der Seelenlosen

Buch

H. G. Francis

Produktion und Regie:

Studio Maritim

Format:

1 CD

Länge:

60 Min. (19 Tracks)

Herausgabe:

28. April 2003

ISBN:

3-935287-68-2




Inhalt

Wer ist der größenwahnsinnige Herscher auf dem fernen Planeten, dessen Machtgier nun sogar auf die Erde überzugreifen droht ? Sind die Bewohner des Planeten Psion biologische Roboter ? Welche geheimnisvolle Kraft hat sie so verändert ? Es gibt nur eine Möglichkeit das herauszufinden. Und die ist ein Spiel um Leben und Tod...

Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Jürgen Neumann
Commander Perkins Ernst Meincke
Major Peter Hoffmann Nicolas Böll
Camiel Michael Pan
Ralph Common Wolfgang Bahro
Cindy Common Karin Eckholt
Professor Common Rolf Jülich
Oberst Jason Thomas Kästner
George Sascha Draeger
Arkary Peer Augustinski
Talvoran Michael Harck

© 2003, Maritim Studioproduktionen, C. Hermann - Dortmund


Kommentar - Detlef Kurtz

Der Dimensionsbrecher öffnet sich und Strahlen wirken auf Ralph ein und bringen den telepatisch begabten Jungen in Lebensgefahr. Das Team merkt jedoch sehr schnell, dass dies nicht etwa eine beabsichtigte Aktion von Feinden, sondern die Übermittlung einer Nachricht, die eine Antwort abverlangt. Nachdem sich der Gesundheitszustand von Ralph stabilisiert hat, begibt sich der Junge - zusammen mit Cmdr. Perkins und Major Hoffmann - auf den fremden Planeten...

Nach 1 Jahr Pause begeben sich Cmdr. Perkins und seine Crew auf ein neues Abenteuer in einer fremden Galaxie. Neu dabei: Ein Roboter, der CAMIEL genannt wird. Michael Pan, bestens bekannt als die deutsche Stimme von Cmdr. Data aus 'Star Trek: The Next Generation', verkörpert diesen mit sehr viel Witz und Humor, genauso wie es die Buchvorlage abverlangt. Die Wortgefechte lockern die Stimmung und sorgen für den ein oder anderen Schmunzler.

Die Handlung selbst ist temporeicher als Folge 1, allerdings gibt es technisch keinerlei Fortschritte. Den Dialogen hört man teilweise leider an, das sie zusammengeschnitten wurden, einige Sprecher, besonders Peer Augustinski oder Rolf Jülich sind nicht mit ganzer Kraft dabei. Positiv fallen allerdings Nicolas Böll, Michael Pan und Sascha Draeger auf, diese machen ihre Arbeit hervorragend.

Die Musik ist diesmal kürzer, aber auch passender im Einsatz, was zu Gunsten des Tempos geht. Die Folge ist sehr unterhaltsam, aber richtige Spannung bleibt aus. Die Regie achtet nicht auf Feinheiten, so werden die Namen 'Perkins' und 'Hoffmann' sehr merkwürdig vom Erzähler gesprochen. Alle Ausdrücke werden engl. ausgesprochen, allerdings wird ein 'Universalübersetzer' als Translator (engl. für Übersetzer) deutsch, und somit sehr gewöhnungsbedürftig, ausgesprochen. Die Trackeinteilung ist - wie von Maritim gewohnt - vorbildlich. Auf 19 Tracks erleben wir das Hörspielabenteuer, so dass ein pausieren bzw. ein schnelles weiterhören garantiert sind.

Fazit: Trotz der ein oder anderen Mängel, die sehr viele Serien in den ersten Folgen erleiden, auch 'John Sinclair' (Thema: Schnittfehler), ist eine leichte Qualitätssteigerung zu merken. Der Schnitt ist schneller und sorgt so für eine angenehme Unterhaltung. Für jeden Commander Perkins-Fan ein Muss und auch für jüngere Hörer durchaus geeignet. Wenn jetzt die Minifehler behoben werden, steht dem weiteren Erfolg der Serie nichts entgegen...



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