Ein Fall für TKKG (13) "Die Bettelmönche aus Atlantis"

Hörspielbearbeitung: H. G. Francis
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Redaktion: Hedda Kehrhahn
Format: 1 CD (8 Tracks)
Länge: 49:46 Min.
CD-Herausgabe: 10. November 2003
Europa-Best.: 74321 98971 2



Inhalt

Fünf Jugendliche verschwinden auf geheimnisvolle Weise aus der Stadt. Haben sie sich den unheimlichen Bettelmönchen angeschlossen, die in einem abgelegenen Landhaus leben und in der Gegend ihr Unwesen treiben? Auch die TKKG-Freunde tappen, trotz aller Versuche, das Geheimnis zu lüften, im Dunkeln. Sie können nicht ahnen, dass ihnen ein Alptraum aus einem bösen Märchen bevorsteht...


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Günther Dockerill
Tarzan Sascha Draeger
Karl Niki Nowotny
Klößchen Manou Lubowski
Gaby Veronika Neugebauer
Kommissar Glockner Wolfgang Draeger
Bäumler Ferdinand Dux
Frau von Mahrendorf Hildegard Wensch
Grombali Pietro Gandolfo
Argoup Dirk Meyer
Harmoud Raimondo Ferro
Polizist Joachim Richert
Thibar Martin Piontek
Salwa Bertram von Boxberg
Herr Widmann Harald Pages
Ralf Müller Frederik Houben
Frau Müller Karin Lieneweg

© 1982 by Pelikan AG / © 1982/2003 BMG Ariola Miller GmbH & Co. KG


Kommentar - Detlef Kurtz

Die 13. Folge greift das Thema „Sekten“ auf. Natürlich auf die ganz eigene Art von Stefan Wolf. Ob das Ziel erreicht wird, wirklich auch vor zwielichtigen Organisationen zu warnen, darf dank der albernen Darstellung der Gegner doch bezweifelt werde. Sektenangehörige, wie sie hier in dieser Episode beschrieben werden, also welche die Kinder entführen und einer Gehirnwäsche unterziehen, sind keine Idioten. Es ist die Darstellung der Bösewichte, die wirklich übel aufstößt. Die Handlung könnte insgesamt viel düsterer sein, um dem Thema auch etwas gerechter zu werden. Stattdessen werden Witzfiguren präsentiert, die man nicht ernst nehmen kann. Jetzt mag der eine oder andere sagen, dies ist ein Hörspiel für Kinder/Jugendliche, aber warum geht es dann in anderen Serien nicht so albern zur Sache, wenn ernste Themen aufgegriffen werden? Nie entsteht ein Gefühl, das TKKG – oder deren Mitschüler – in Gefahr sind, was sehr schade ist. Der Aufbau ist allerdings gut gelungen. Das Tempo ist hoch und die Sprecher gut. Bis zum übertriebenen Finale mach das Hören auch richtig Spaß, trotz der erwähnten Kritik!

Ein Blick auf die Sprecherliste zeigt auf, das hier nichts anbrennen kann. Ein besonderes Highlight ist natürlich Wolfgang Draeger, der wieder wunderschöne und vor allem spannende Szenen mit seinem Sohn meistert. Sascha Draeger lässt sich durch die Spielfreude seines Vaters anstecken und leistet so bessere Arbeit ab, als in anderen Szenen. Die Gäste sind durchweg mit Profis besetzt.

Die CD-Auflage bietet eine gute Tonqualität und eine mäßige Kapiteleinteilung. Statt jede Szene mit einer Marke zu versorgen, wird ein neuer Track nur sehr sporadisch gesetzt. Zahlreiche Musikstücke und Effekte sorgen für klangvolle Unterstützung.

Fazit: Ein Thema, das ein bisschen zu locker umgesetzt wurde, aber trotzdem gut unterhält.



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