Inhalt
Kim und Iris wagen kaum, sich zu bewegen. Angespannt kauern sie hinter dem Kleiderständer mit der neuen Wintermantelkollektion. Endlich geht der Mann an ihnen vorbei, ohne sie zu bemerken. Erleichtert atmen die beiden auf. Aber die beiden Einbrecher sind weiterhin auf der Suche nach ihnen. Es war so eine gute Idee gewesen: sich heimlich im Kaufhaus einschließen lassen, eine Nacht voller Abenteuer verbringen, endlos die neusten Videos gucken, verrückte Klamotten anprobieren. Doch ihre Vorstellung von einer aufregenden Nacht wird bei weitem übertroffen, als sie entdecken, dass sie nicht allein im Kaufhaus sind. Doch wie sollen sie aus dem Kaufhaus ausbrechen? Eine Hetzjagd nach Ladenschluss durch die ganze Nacht beginnt...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Kim |
Reinhilt Schneider |
| Iris |
Susanne Wulkow |
| Norbert |
Konrad Halver |
| Joachim |
Michael von Rospatt |
© 2004, Pandoras Play
Kommentar - Detlef Kurtz
Zwei Jugendliche verstecken sich im Kaufhaus, um eine spannende Nacht dort zu verbringen und werden zufällig Zeuge eines Schmuckraubes. Die Verbrecher werden aufmerksam und die Nacht wird aufregender als angedacht ...
Der Plot ist einfach, funktioniert aber erstaunlich gut. Diesmal sind in allen Rollen Profis zu hören, doch das Alter von Reinhilt Schneider und Susanne Wulkow lässt sich nicht verleugnen, sodass beide hörbar nicht als Jugendliche durchgehen. Die Regie ist durchwachsen und lässt den Sprechern manchmal zuviel Spielraum, was zu Over-Acting führt. Wem das nicht stört, bekommt eine spannende Geschichte, die aber an einigen Stellen durch lange Musikeinsätze künstlich in die Länge gezogen wurde.
Die Musik ist passend und unterstreicht die jeweiligen Szenen und Szenenwechsel. Geräusche werden dezent, aber ebenfals an den richtigen Stellen gesetzt.
Fazit: Ein deutlicher Qualitätsprung nach vorn für das junge Label, aber kleine Kinderkrankheiten stecken noch in der Produktion. Die Geschichte ist einfach gestrickt, aber auch spannend. Jüngere Sprecher in den Hauptrollen hätten das Hörspiel glaubwürdiger gemacht.
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