Inhalt
Die vom Londoner C.I.D. gegründete Spezialeinheit unter der Leitung von Detectiv Chiefinspector Whalley hatte eigentlich die Fusion zweier Drogenringe im Visier. Der Deal platzt jedoch und es entwickelt sich eine Spirale aus Blut und Tod, die nur ein Ziel kennt: Die Mächtigen der Drogenszene zu vernichten. Dabei ist den Tätern jedes Mittel recht. Geradezu barbarisch schlachten sie ihre Opfer ab. Und trotz aller Maßnahmen ist der Tod den Ermittlern immer einen Schritt voraus...
| Besetzung |
| Lorraine Whalley |
Melanie Manstein |
| Colin Hickey |
Michael Schernthaner |
| Darren Myler |
Ole Pfennig |
| Duddy, Spurensicherung |
Walter von Hauff |
| Jessi Leighton |
Claudia Burges |
| Doctor |
Andreas von der Meden |
| Mrs. Templeman |
Sandra Schwittau |
| Larry Judkins |
Torsten Münchow |
| Caleb O´Brien |
Fritz von Hardenberg |
| Danny |
Philipp Brammer |
| Melvin Pathologe |
Christian Rode |
| Starkey |
Philipp Brammer |
© 2010, Maritim-Verlag - Dortmund
Kommentar - Detlef Kurtz
Ein unbekannter hat es auf die mächtigen der Drogenszene abgesehen. Stück für Stück werden gezielt diese Verbrecher ausgeschaltet, doch wer steckt dahinter? Als die Polizei ein potenzielles Opfer Tag und Nacht überwacht, schlägt der Täter trotzdem zu. Es gab doch keine Lücke, oder doch?
Die Episode der Reihe, die eigentlich für Einzelepisoden konzipiert wurde, erzählt erneut ein Abenteuer von Lorraine Whalley und ihrem Team. Die Handlung ist leider nichts besonders. Ein Mitgefühl für das Absterben von Drogenbosse hält sich auch in Grenzen. Einzig die Neugier hält Hörer an die Stange. Denn wer dahinter steckt, möchte man dennoch erfahren. Die Handlung ist temporeich und so darf ein anspruchsloser Krimi gehört werden, der allerdings nach 1x hören durch ist und im Regal verstaubt.
In der Besetzung hören wir die üblichen Maritim-Sprecher. Am Anfang ist der Schnitt sehr unsauber. Man hört ihn regelrecht, was glücklicherweise später nachlässt. Die Leistungen der Sprecher sind recht unterschiedlich. Melanie Manstein bleibt so unnatürlich und steif, wie früher. Neuzugang Claudia Burges spricht größtenteils auch, als wäre sie in einer Lesung. Richtig gut sind Torsten Münchow und Christian Rode, die einfach lebensecht klingen. Schade das die Qualität nicht gleichwertig hoch ist. Regie?
Musik und Effekte unterstreichen sehr gute die Handlung und sorgt für zusätzliche Spannungsbildung. Hier und dort sind die Musikeinsätze zu hektisch und modern, statt bei klassischen und somit spannenden Themen zu bleiben, wird bunt gemischt.
Fazit: Wer die vorherigen Abenteuer von Miss Whalley mochte, sollte zugreifen, alle anderen sollten erstmal die anderen Folgen hören. Die vorliegende Folge ist temporeich, aber nicht unbedingt etwas, was man auch mehrmals hören möchte oder kann.
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