Gabriele ten Hövel - NY September 2001 - Ein Tagebuch


Gelesen von: Katja Brügger
Regie: keine Angaben
Format: 1 CD (8 Tracks)
Länge: ca. 54 Min.
Herausgabe: 2003
ISBN: keine Angaben



Inhalt

Am 5. September 2001 fliegt Gabriele ten Hövel nach New York, um ein Feature über die Wall Street Börse vorzubereiten.
Aber dann kommt alles anders: Am 11. September 2001 rasen zwei Passagierflugzeuge in das World Trade Center. Wenig später sacken die Türme in sich zusammen und begraben Tausende von Menschen unter sich. Hautnah erlebt Gabriele ten Hövel wie die New Yorker auf den Terrorangriff reagieren, und wie aus dem fröhlichen, lebendigen New York ein Ort der unermesslichen Trauer wird.
Dieses akustische Tagebuch, mit Interviews und Original-Tönen aus nächster Nähe, ist ein Dokument erschütternder Zeitgeschichte.



© 2002 NDR Info
Hörbuchfassung © und (P) 2002/2003, ern Media GmbH, Hamburg


Kommentar - Detlef Kurtz

Als Gabriele ten Hövel in New York eine Reportage über die NY-Börse vorbereitet ahnt sie noch nichts von dem kommenden Anschlag auf das World Trade Center, statt der Reportage über das Leben der Börsianer, wird es ein „Davor“ und „Danach“ und dokumentiert eindrucksvoll das Leben der New Yorker, und die schrecklichen Eindrücke nach dem Anschlag am 11. September 2001. Zunächst geht es um die New Yorker Börse und dem noch stehenden World Trade Center. Der Hörer begleitet Frau ten Hövel bei einem Rundgang, danach widmet sich die Dokumentation dem Anschlag vom 11. September und dessen Folgen, um schließlich über das Leben nach dem Anschlag zu berichten.

Das Hörbuch wird – wie der Name schon verrät – wie ein Tagebuch vorgetragen. Den größten Teil erzählt die Autorin selbst. Einwohner werden Interviewt, der Original-Ton bleibt dabei im Hintergrund, während drei deutsche Stimmen für die deutsche Übersetzung sorgen.

Als Verpackung wurde ein ansprechendes Digipack gewählt. In ihm befindet sich die CD und eine Tasche für ein kleines Booklet, dieses enthält eine kleine Chronik über den 11. September, sowie Angaben zur Produktionscrew. Ein kleiner Programmhinweis auf weitere ERN-Audiobooks ist ebenfalls enthalten.

Fazit: Eine gelungene Dokumentation die sich nicht sensationsgierig auf das Thema stürzt, sondern über die Einwohner und Opfer dieser Tragödie berichtet. Der O-Ton und die Stimmen sorgen für ein richtiges ‚Doku-Feeling’ und so kann allen Freunden von Dokumentationen dieses Werk wärmstens empfohlen werden.




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