Andreas Brandhorst - Perry Rhodan: Lemuria 3 - Exodus der Generationen


Gelesen von: Josef Tratnik
Regie: Hans Greis
Format: 8 CDs
Länge: ca. 590 Min
Herausgabe: August 2011
ISBN: 978-3-94301-302-3



Inhalt

Man schreibt das Jahr 1327 NGZ. Nach einem tragischen Unfall stößt Perry Rhodan auf ein gigantisches Raumschiff unbekannter Herkunft. Mit einem kleinen Team dringt er in das Schiff vor - und kommt dabei einem Exodus auf die Spur, der über 50.000 Jahre vor unserer Zeit im sagenumwobenen Lemuria seinen Ausgang genommen hat. Doch was ist das Ziel dieser Reise?



Hörbuch - © 2011, Eins A Medien GmbH – Köln.
Perry Rhodan © Pabel Moewig Verlag - Rastatt


Kommentar - Detlef Kurtz

Im dritten Band, der 6teiligen Miniserie, geht es spannend zu, auch wenn der große Rahmen nur bedingt vorangetrieben wird. Der 3. Band ist eine nahtlose Fortführung des Zweiten. Das vorherige Hörbuch hatte Längen, hier sind keine zu erwarten! Es geschieht sehr viel. Das Tempo ist ansprechend. Perry Rhodan gerät in eine Trance und erlebt den Bau der Arche mit. Der Roman widmet sich der Vergangenheit der gefundenen Arche. Zwielichtige Figuren und viele verschiedene Winkel sorgen für eine gute Dynamik.

Zahlreiche Figuren fordern Josef Tratnik, der sich für jedes Wesen eine eigene Stimmenfärbung ausdenkt. Wie gewohnt meistert er die Lesung ohne Fehler. Einzig die bereits oft angesprochene Eigenart der Produktion, alles sehr deutsch zu sprechen, ist ein kleiner Mangel. Über alle CDs wird mit viel Liebe vorgetragen. Wobei vortragen nicht korrekt ist. Die Handlung wird durch ein Nachspielen fast schon zu einem Hörspiel. Es wird aber nicht übertrieben, sodass jeder Hörbuchfan mit der Art zurechtkommen wird. Das Tempo stimmt und Spannung und beste Unterhaltung ist daher selbstverständlich!

Die CDs werden in einer stilvoll gestalteten, sehr stabilen, Pappbox geliefert. Die CDs befinden sich einzeln in kleinen Pappschubern. Neben einem kleinen Inlay gibt es ein Mini-Poster, das das Covermotiv zeigt. Die Tonqualität ist durchweg gut. Kapitelwechsel werden durch kurze Musikakzente eingeläutet.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung! Der große Handlungsbogen kommt nur im Schneckentempo voran, aber dank der guten und sehr interessanten Handlung ist dies schnell vergessen.




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