John Grisham - Richter, Der


Gelesen von: Charles Brauer
Regie: Margrit Osterwold
Format: 5 CD's
Länge: ca. 353 Min.
Herausgabe: Mai 2002
ISBN: 3-453-21504-4



Inhalt

Der alte Richter ist tot. Erschüttert steht sein Sohn Ray im Arbeitszimmer, wo er den Verstorbenen gefunden hat, da fällt sein Blick auf einige Schachteln. Was er darin findet, hätte er im Haus seines strengen, stets korrekten Vaters nie erwartet. Hatte der Richter ein düsteres Geheimnis? Ray beschließt zu schweigen und auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Doch es gibt jemanden, der weiß, was Ray versteckt - und der es unbedingt haben will. Um jeden Preis



Die Originalausgabe erschien unter dem Titel "The Summons" bei Doubleday, New York.
Aus dem Amerikanischen von Heiner Friedlich, Dr. Bernhard Liesen, Bea Reiter und Kristina Ruhl.
© 2002 by Belfry Holdings, Inc.
© der dt. Ausgabe und © + (P) der Hörbuchfassung 2002 by Wilhelm Heyne Verlag, München.



Kommentar - Detlef Kurtz

Mit "Der Richter" geht John Grisham weiterhin ungewöhnliche Wege um seine Thriller mit Leben zu füllen. Es geht jetzt nicht primär um Anwälte oder Richter die einen Fall lösen, sondern um eine Familie die in dem Beruf arbeiten. Ray findet 27 Kartons GELD! Woher stammt es? Sein Vater war immer ein gerechter Mann, woher kommt also diese Unmengen an Geld? Er begibt sich in ein Kasino und spielt ein wenig mit Geld aus diesen Kartons, um die Echtheit zu überprüfen, doch sein kleiner Ausflug hat zur Folge das ein Unbekannter darauf aufmerksam wird und eine Verfolgungsjagd beginnt...

Charles Brauer schaft es wie schon in allen anderen Grisham-Lesungen zu überzeugen und jedem Charakter eine eigene Note zu geben. Die Trackunterteilung der CD ist angemessen, auch wenn eine Steigerung möglich werden, da nicht jedes Kapitel mit einem Track belegt wurde. Aber nicht nur die Technik und der Leser auch der Autor - John Grisham - leistet ein wirklich spannendes Werk. Ein paar längen am Anfang und Ende verfliegen schnell durch das gute Tempo, so machen Beststeller Spaß!

Fazit: Wieder ein neuer Grisham der überzeugt, und nicht als Einheitsbrei durchgeht. Besonders überraschend ist wie immer der Schluß der Geschichte.




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