| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Johannes Steck |
| Justus Jonas |
Jannik Schümann |
| Peter Shaw |
Yoshij Grimm |
| Bob Andrews |
David Wittmann |
| Tante Mathilda |
Ingrid Capelle |
| Kommissar Reynolds |
Klaus Dittmann |
| John Smith |
Smudo |
| Porto |
Holger Löwenberg |
| Zarkow |
Wolf Frass |
| Miguel Venetti |
Mario Grete |
| Ramon Venetti |
Robert Missler |
© + (P) 2009, Sony Music Entertainment (Germany) GmbH
"Die drei ??? Kids" sind eine eingetragene Marke der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Kommentar - Detlef Kurtz
Das fünfte Abenteuer der „???-Kids“ bietet eine spannende Schnitzeljagd, nach einer Zeitmaschine. Trotz der Überlänge kommt es dabei zu keiner Atempause. Justus, Peter und Bob gehen dabei gewitzt und mit viel Spürsinn zur Sache, fast schon, wie in der Originalserie von Robert Arthur. Lediglich die Aufklärung ist zu vorhersehbar und unheimlich konstruiert. Die Motive des Erfinders sind zwar nachvollziehbar, aber nicht schlüssig, da sie von Logikfehlern behaftet sind. Was allerdings nicht daran hindert die guten 70 Minuten bis zur Auflösung des Falles zu genießen.
Das Zusammenspiel der Hauptrollen zahlt sich auch in diesem Abenteuer aus. Alle drei spielen und werfen sich gegenseitig perfekt die Bälle zu. Die Arbeit ist glaubwürdiger als die der Originalsprecher, die nach über 100 Folgen nicht mehr ganz so viel Herzblut in die Dialoge legt. Gaststar „Smudo“ klingt ironischerweise als Einziger abgelesen und unecht.
Musik und Geräusche werden passend eingesetzt, doch die Regie könnte wirklich etwas aufmerksamer bei der Arbeit sein, es gibt z. B. eine Szene, wo der Bösewicht Getränke anbietet, daraufhin einer der drei „Nein Danke, wir sind satt“. Peinlich, aber ähnliche Fehler kennen wir auch aus der alten Serie, wo es mal eine „Schrottflinte“ gab. 10 Tracks ermöglichen den leichten Wiedereinstieg ins Geschehen. Sehr schade, das die lange Titelmelodie nicht übersprungen werden kann, bei anderen Hörspielen ist dies relativ oft möglich, um beim zweiten Mal hören auf sie ggf. verzichten zu können!
Fazit: Die Motive überzeugen, nicht aber die Logik hinter ihnen. Das Hörspiel ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend und temporeich, was die Ungereimtheiten schnell vergessen lassen.