Inhalt
Das Testament eines Spieleerfinders führt die drei ???-Kids zu einem geheimnisvollen Schloss. Doch leicht wird es nicht, an das Erbe des reichen Mannes heranzukommen. Viele sonderbare Rätsel müssen gelöst werden und es geht in dunkle Gänge und schaurige Verließe. Ist alles etwa nur ein Spiel?
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Johannes Steck |
| Justus Jonas |
Jannik Schümann |
| Peter Shaw |
Yoshij Grimm |
| Bob Andrews |
David Wittmann |
| Tante Mathilda |
Ingrid Capelle |
| Onkel Titus |
Achim Schülke |
| Porter |
Michael Habeck |
| Stanley |
Marek Erhardt |
| Edmont |
Monty Arnold |
| Dunken |
Günter Lüdke |
| Isabell |
Christine Pappert |
| Edward |
Gerd Baltus |
© + (P) 2010, Sony Music Entertainment GmbH - München
"Die drei ??? Kids" sind eine eingetragene Marke der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Kommentar - Detlef Kurtz
Justus, Bob und Peter begleiten einen Erben auf eine seltsame Nachlasseröffnung. Statt einer klaren Regelung wer, was, erbt, gibt es ein Spiel als Aufgabe. Natürlich ist das Timing wichtig, denn nicht nur die „Kids“ wollen gewinnen…
Ein Motiv das nicht unbedingt neu ist, aber immer wieder für gute Unterhaltung gut ist. Dennoch ist manchmal das schrille Verhalten der Nebenfiguren ein Tick zu albern, wobei dies vielleicht der jungen Zielgruppe gefallen dürfte, allerdings werden ältere Hörer auf die Probe gestellt. Das Tempo ist recht ruhig und die Spielzeit wieder sehr sehr lang, etwas knackiger wäre schön, dies scheint Ulf Blanck aber nicht sonderlich zu liegen, weil nur selten unter der 70 Minuten-Spielzeit umgesetzt wird. Langweile entsteht zwar nicht, aber es kommt schon der Gedanke auf, das die Geschichte wesentlich kürzer erzählt werden könnte.
Die Sprecher sind, neben der recht albernen Spielart einiger Figuren, in Topform. Sie kennen ihre Rollen und haben hörbar Spaß diese in Szene zu setzen. Das Zueinander passt und so kann von einer gelungenen Umsetzung gesprochen werden.
Musik und Effekte werden dezent, aber stets passend eingesetzt. Dabei wird geachtet, dass die Lautstärke nie über den Dialogen hängt und so ein gut gebauter Klangteppich die Atmosphäre unterstützt. Die Kapiteleinteilung könnte sorgfältiger sein. Ein Hörspiel, das über 70 Minuten auf den Buckel hat, sollte mehr Kapitel haben, als ein 50 Minutenwerk, was aber – wiedermal- versäumt wurde.
Fazit: Altbewährte ???-Kids-Qualität. Gut aufgelegte Sprecher, die manchmal etwas normaler klingen könnten, aber einem verzwickten Fall, der allen Hörern gefallen wird.
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