Jekyll P. I. (02) "Seelenfänger"

Buch: Andreas Laufhütte
Produktion und Regie: Dennis Rohling
Michael Eickhorst
Format: 1 CD (16 Tracks)
Länge: 56:44 Min.
Herausgabe: 18. Juli 2009



Inhalt

Ein Seelenfänger ist aus den Schattenwelten entkommen und hält sich auf dem Anwesen von Lord Drake versteckt. Aus dem Nichts attackiert er seine Opfer und saugt ihnen den Verstand aus. Da er jede beliebige Gestalt annehmen kann, weiß Henry Jekyll lange Zeit nicht, wer sein wirklicher Gegner ist. Schließlich...


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Oliver Feld
Henry Jekyll / E. Hyde Robert Missler
Chief Albert Michael Pan
Emily Dragon Marion von Stengel
Lady Ira Drake Kerstin Sanders-Dornseif
Lord Isidor Drake Jürgen Kluckert
Lady Margaret Drake Christel Merian
Helen Christiane Marx
Irrenwärter Sascha Rotermund
Rebecca Jekyll Carmen Molinar
Dr. Theodore Jumper Lutz Riedel
Patrick Daniel Ratthei
Seelenfänger Ralf Mertens
Susan Karen Schulz-Vobach
Tim Andreas Otto

© 2009, Hörplanet - Eickhorst & Rohling GbR - Osnabrück



Kommentar - Detlef Kurtz

Nach dem vielversprechenden Auftakt der Serie ist Teil 2 ein Schock. Die Reihe geht in eine völlig andere Richtung. Plötzlich ist es keine Krimi-Serie mit Fantasy-Einschlag, sondern eine Dark-Mysterie-Serie, die Richtung „Gabriel Burns“ schaut. Die Gegner werden vorgestellt, als würden sie Jekyll bekannt sein und die ganze Zeit entsteht der Eindruck eigentlich Folge 3 zu hören und den Anfang der neuen Rahmenhandlung verpasst zu haben. Ist der Schock, über diese fast schon 180-Grad-Wendung, überstanden, bleibt eine wirklich spannende Fantasy-Geschichte, die in einem ordentlichen Tempo erzählt wird und durchweg spannend präsentiert wird.

Die Sprecher leisten unterschiedliche Darbietungen ab. Robert Missler, der in Folge 1 eine Glanzleistung bot, liest hier seine Texte manchmal zu sehr ab. Lutz Riedel, der als wirkliche fieser Arzt auftaucht, klingt manchmal etwas zu bemüht. Extrem positiv kommt Marion von Stengel mit, die wirklich in ihre Rolle taucht und das Ruder nochmal herumreist, ebenso verhält es sich mit Jürgen Kluckert.

Musik und Effekte werden liebevoll eingesetzt, um die Spannung zu steigern. Eine gute Anzahl von Kapiteln ermöglicht das Überspringen, oder gezielte Weiterhören.

Fazit: Hier weht ein völlig anderer Wind, als beim Auftakt. Das hohe Tempo und die spannende Geschichte lassen ein aber trotzdem bis zum Schluß vor dem Player kleben, auch wenn die Leistung der Titelfigur besser sein könnte.



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