Inhalt
Ein Seelenfänger ist aus den Schattenwelten entkommen und hält sich auf dem Anwesen von Lord Drake versteckt. Aus dem Nichts attackiert er seine Opfer und saugt ihnen den Verstand aus. Da er jede beliebige Gestalt annehmen kann, weiß Henry Jekyll lange Zeit nicht, wer sein wirklicher Gegner ist. Schließlich...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Oliver Feld |
| Henry Jekyll / E. Hyde |
Robert Missler |
| Chief Albert |
Michael Pan |
| Emily Dragon |
Marion von Stengel |
| Lady Ira Drake |
Kerstin Sanders-Dornseif |
| Lord Isidor Drake |
Jürgen Kluckert |
| Lady Margaret Drake |
Christel Merian |
| Helen |
Christiane Marx |
| Irrenwärter |
Sascha Rotermund |
| Rebecca Jekyll |
Carmen Molinar |
| Dr. Theodore Jumper |
Lutz Riedel |
| Patrick |
Daniel Ratthei |
| Seelenfänger |
Ralf Mertens |
| Susan |
Karen Schulz-Vobach |
| Tim |
Andreas Otto |
© 2009, Hörplanet - Eickhorst & Rohling GbR - Osnabrück
Kommentar - Detlef Kurtz
Nach dem vielversprechenden Auftakt der Serie ist Teil 2 ein Schock. Die Reihe geht in eine völlig andere Richtung. Plötzlich ist es keine Krimi-Serie mit Fantasy-Einschlag, sondern eine Dark-Mysterie-Serie, die Richtung „Gabriel Burns“ schaut. Die Gegner werden vorgestellt, als würden sie Jekyll bekannt sein und die ganze Zeit entsteht der Eindruck eigentlich Folge 3 zu hören und den Anfang der neuen Rahmenhandlung verpasst zu haben. Ist der Schock, über diese fast schon 180-Grad-Wendung, überstanden, bleibt eine wirklich spannende Fantasy-Geschichte, die in einem ordentlichen Tempo erzählt wird und durchweg spannend präsentiert wird.
Die Sprecher leisten unterschiedliche Darbietungen ab. Robert Missler, der in Folge 1 eine Glanzleistung bot, liest hier seine Texte manchmal zu sehr ab. Lutz Riedel, der als wirkliche fieser Arzt auftaucht, klingt manchmal etwas zu bemüht. Extrem positiv kommt Marion von Stengel mit, die wirklich in ihre Rolle taucht und das Ruder nochmal herumreist, ebenso verhält es sich mit Jürgen Kluckert.
Musik und Effekte werden liebevoll eingesetzt, um die Spannung zu steigern. Eine gute Anzahl von Kapiteln ermöglicht das Überspringen, oder gezielte Weiterhören.
Fazit: Hier weht ein völlig anderer Wind, als beim Auftakt. Das hohe Tempo und die spannende Geschichte lassen ein aber trotzdem bis zum Schluß vor dem Player kleben, auch wenn die Leistung der Titelfigur besser sein könnte.
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