Inhalt
Marsha Caine wird auf einer einsamen Straße angefahren. Man hätte sie noch retten können, doch die fünf Insassen des Unfallwagens waren betrunken und hatten Angst. So riefen sie keinen Arzt und Marsha musste auf dem kalten Asphalt ihr Leben aushauchen. Doch im Moment ihres Todes erscheint Rufus, der Dämon mit den 1000 Gesichtern und gibt ihr die Möglichkeit zur blutigen Rache. Glenn Gibbon, der Fahrer des Unfallwagens ist mit Tony Ballards Freund Frank Esslin befreundet und bittet die Ballard Crew, ihn und seine Freunde vor dem Racheengel aus dem Jenseits zu beschützen...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Klaus-Dieter Klebsch |
| Tony Ballard |
Torsten Sense |
| Vicky Bonney |
Dorette Hugo |
| Mr. Silver |
Tilo Schmitz |
| Frank Esslin |
Simone Jäger |
| Rufus |
Patrick Dewayne |
| Marsha Caine |
Marie Bierstedt |
| Glenn Gibbon |
Peter Niemeyer |
| Clark Kenna |
Engelbert von Nordhausen |
| Hank Parnaby |
Volker Sassenberg |
| David Atkins |
Gernot Endemann |
| Gloria Devon |
Marion von Stengel |
| Laura Watson |
Karin Lieneweg |
| Captain |
Utz Richter |
| 1. Sicherheitsmitarbeiter |
Eckart Dux |
| 2. Sicherheitsmitarbeiter |
Costa Meronianakis |
| Autofahrer |
Martin Kesici |
© 2009, Dreamland Productions - Rüsselsheim
Kommentar - Detlef Kurtz
Selbstjustiz einmal ganz anders. Marsha (Marie Bierstedt), eine junge Frau, wird von betrunkenen angefahren und liegen gelassen. Sie stirbt am Umfallort und bekommt von einem Dämon die Gelegenheit sich zu rächen, die sie dankbar annimmt…
Der Plot ist billig und unglaublich trashig, dank einer guten Besetzung und einem strafen Skript bleibt man vor dem CD-Player jedoch sitzen. Marie Bierstedt, die sonst immer auf liebenswerte Rollen gebucht wird, darf hier einmal zeigen, was sie als untote Rächerin drauf hat. Mit einem fast schon verführerischen Wispern werden die Schuldigen Stück für Stück ermordet. Das Mitgefühl für die Opfer, die ja eigentlich Täter sind, hält sich in Grenzen. Als Hörer weiß man nicht ob man Tony Ballard Erfolg wünschen möchte, oder doch lieber zum Rachegeist halten möchte. Vermutlich ist dies auch der Grund warum Produzent Thomas Birker auch ein alternatives Ende als Bonus bietet. Die Geschichte ist temporeich und spannend erzählt.
Musik und Effekte werden dezent eingespielt. Die nach wie vor eher jazzigen Stücke, die leider oft auch in anderen Dreamlandproduktionen verwendet werden, klingen zwar sehr gut, ziehen aber die Atmosphäre runter. Mit düsteren Klängen könnte ein viel bessere Dichte erreicht werden. Schlecht ist das Endergebnis nicht, aber leider nimmt die eingesetzt Musik oft die Luft raus. Eine ordentliche Trackanzahl ermöglicht das schnelle Weiterhören nach einer Pause.
Fazit: Eine temporeiche Folge, wo der Hörer die Qual der Wahl hat. Die Motive des Rachegeistes sind nachvollziehbar und so hat man nicht unbedingt Mitleid mit den Opfern, sondern mit dem Schicksal des Geistes.
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