Dämonenkiller (01) "Im Zeichen des Bösen"

Buch und Regie:

Susa Gülzow

Produktion:

Sven M. Schreivogel

Format:

1 CD (10 Tracks)

Länge:

73:44 Min.

Herausgabe:

29. Oktober 2007

ISBN:

978-3-937995-14-4




Inhalt

Der Reporter Dorian Hunter verirrt sich nach Einbruch der Dunkelheit auf das Schloss derer von Lethian. Ein düsteres Geheimnis umgibt den Ort., Wer sind die acht unheimlichen Fremden, die alle am selben Tag wie Dorian geboren wurden? Was verbindet ihn mit der Schlossherrin, die ihn so zuvorkommend behandelt wie ihren eigenen Sohn – und was bedeuten ihre Worte, dass Dorian, genau wie jene acht Fremden, seit Jahren dort erwartet wurde...?

Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Stephan Schwartz
Dorian Hunter Sascha Rotermund
Lilian Hunter Tina Eschmann
Gräfin von Lethian Isabella Grothe
Edward Belial Asad Schwarz
Roberto Copello Robert Missler
Jörg Eklund Nico König
Bruno Guozzi Sascha Draeger
Vukujev Konstantin Graudus
Anja Eva Michaelis
Busfahrer Wolf Frass
Vampirin Marianne Lund

© 1973, Verlagsunion Pabel Moewig KG, Rastatt
© + (P) 2007, Nocturna Audio e. K., Neu-Eichenberg & SDK Media Hörbuchverlag, Göttingen


Kommentar - Detlef Kurtz

Dorian Hunter ist wieder da! Der Dämonenjäger, der in den 80er Jahren wegen zu düsterer Stimmung und genereller Kritik an EUROPA (wegen Larry Brent) nach nur 5 Folgen eingestellt wurde, feiert mit diesem Hörspiel sein Comeback. Jedoch nur für einen kleinen Moment, da der Lizenzgeber nicht mit dieser Umsetzung zufrieden war. In 2008 wird der Zaubermond-Verlag die Reihe unter dem Titel „Dorian Hunter“ zurückbringen.

Wie der Name „Edition 21“ verrät, orientieren sich die Macher an John Sinclair, dessen Remake in den ersten Jahren als „Edition 2000“ an den Start ging. Mit der neuen Sinclair-Produktion lässt sich der „Dämonenkiller“ nur schwer vergleichen. Vergleichbare Schockeffekte kommen nicht zum Einsatz. Richtig gruselig wird es auch nicht. Die Folge bietet ein ordentliches Tempo und gute Sprecher. Besonders Sascha Rotermund gibt einen sehr guten Dorian Hunter ab. Negativ ist die Art, wie Stephan Schwartz als Erzähler eingesetzt wird. Er bekommt relativ humorvolle Einlagen, sodass die aufgebaute Spannung durch ihn wieder runtergefahren wird. Das Ganze erinnert schon fast mehr an „Macabros“. Lustige Action und flotte Sprüche, mit einem Schuss leichtem Grusel.

Effekte und Musik kommen stimmig zum Einsatz. Besonders das Finale überzeugt durch düstere Musik, die zur Spannungsladung erheblich beiträgt. Das Inlay überzeugt überhaupt nicht. Um die Besetzungsliste zu sehen muß es nicht nur entnommen, sondern auch noch aufgeklappt werden.

Fazit: Nicht unbedingt düster, aber durchaus unterhaltsam. Wer leichte Gruselkost sucht, die sich eher an Action orientiert und nur wenig Schockmomente haben möchte, der ist hier richtig.



Die Seite ist ein Teil der privaten Hörspiel & Hörbuch-Seite
www.hoernews.de