Danger (01) "Exit-US"

Buch:

Andreas Masuth

Regie:

keine Angaben

Produktion:

Maritim-Verlag

Format:

2 CDs

Länge:

ca. 120 Min.

Herausgabe:

31. August 2007

ISBN:

978-3-938597-41-5




Inhalt

Die Zukunft hat längst ihren Glanz verloren. Und für Ray Lovelock gilt das im Speziellen. Der durchtrainierte MI-6 Mann wendet sich daher an "Exit-US". Ein amerikanisches Unternehmen, das Lebensmüden seine Dienste anbietet. Wer "Exit-US" sein Leben in die Hände legt, verliert es mit Stil. Der Kunde kann sich im Katalog aussuchen, bei welcher Katastrophe, bei welchem todbringenden Ereignis der Vergangenheit er sterben möchte. Der "Navigator", eine Zeitmaschine, bringt den Kunden an den Ort seines raschen Todes. Doch bei Ray, bei dem so vieles im Leben schiefgelaufen ist, gibt es einen Zwischenfall. Er landet in der falschen Zeit und am falschen Ort. Und noch schlimmer: Er überlebt. Während er sich durch das brennende London von 1666 kämpft, flackert sein Lebenswille wieder auf. Aber die Konzernleitung, die hinter "Exit-US" steht, hat vorgesorgt. Sie schickt ihm den Tracer hinterher. Einen Killer, der eigens dafür ausgebildet wurde, Gestrandete in der Vergangenheit aufzuspüren und zu eliminieren. Bevor diese Gelegenheit haben, in den Verlauf der Geschichte einzugreifen..


Besetzung
Rolle Sprecher
Zeitansage Joachim Hansen
Ray Lovelock Tobias Lelle
Gale Farnsworth Melanie Manstein
Filialleiter Hartmut Neugebauer
Simon Philipp Bramer
Tracer Torsten Münchow
Wirt Manfred Erdmann
Ingenieur Fritz von Hardenberg
Techniker Norbert Gastell
Anako Dagmar Dempe
Yazumi Sandra Schwittau
Kunde Michael Mendl
Kunde 1 Mogens von Gadow
Kunde 2 Michael Brennecke
Soldat Volker Brandt
Forscher Michael Habeck
Computerstimme Susanne Meikl
Sergeant Ulf Sömisch
Plünderer Niels Clausnitzer
Winkler Pascal Breuer

© 2007, Maritim-Verlag - C. Hermann, Dortmund
(P) 2007, vghaudio - Dortmund



Kommentar - Detlef Kurtz

Mit „Danger“ präsentiert Maritim-Stammautor Andreas Masuth eine Reihe, die sich kurioser, geheimnisvoller Geschichten widmet. Das Vorbild scheinen verschiedene Kinofilme und die Serie „Outer Limits“ zu sein, denn zunächst scheint der Verlauf klar, doch dann wendet sich das Blatt in eine Richtung, die nicht unbedingt zu erahnen ist. In der 1. Folge, die eigentlich die Zweite ist, weil es eine Folge 0 gibt, begleiten wir einen Ex-MI6-Agenten, der sich das Leben lassen nehmen will und das auf sehr konventionelle Art, durch eine Zeitreise in ein Unglück. Es kommt zu einer Verwechselung und damit zu einem nicht vorhersehbaren Abenteuer des Titelhelden...

„Exit-US“ ist besonders auf der ersten CD spannend, danach wandelt sich die Geschichte in das Gegenteil, aber ohne dabei langweilig zu werden. Genauer kann ich auf diesen Wandel leider nicht eingehen, da es zuviel vom Inhalt verraten würde! Ein klein wenig mehr Tempo hätte der zweiten Hälfte aber auch nicht geschadet.

Tobias Lelle überzeugt in der Titelrolle, auch Melanie Mannstein weiß ihre Texte gut zu meistern, auch wenn die Dialoge in der Vergangenheit manchmal etwas zu gewollt klingen. Den anderen Sprechern ist anzumerken das sie hineingeschnitten wurden. Die Interaktion der Figuren wirkt manchmal etwas steif, besonders Sandra Schwittau und Manfred Erdmann haben Schwierigkeiten ihre Texte mit Leben zu füllen, was aber leider auch schon in anderen Maritim-Produktionen so war.

Die Atmosphäre wird durch zu moderner Musik gedrosselt. Schon mal eine Mysterie-Serie mit moderner „Utz-Utz-Musik“ gehört? Nein, das hat ja auch seinen Grund: Es zerstört die mysteriöse Atmosphäre! Die Musikauswahl ist leider nicht sehr gut ausgefallen, dafür sind die dezent eingesetzten Geräusche zu jeder Zeit sehr passend in Szene gesetzt.

Das Coverdesign ist großartig, leider harmonisiert die Farbwahl nicht besonders. Dunkelroter Hintergrund mit schwarzer Schrift? Die Besetzungsliste ist mit weißer Schrift, auf hellrotem Hintergrund, auch keine Augenweide. Liebevollere Farbauswahl wäre nicht nur für die Augen freundlicher, sondern könnte auch Spontankäufern auf die Sprünge helfen!

Fazit: Eine Geschichte, die zunächst viel Tempo besitzt, dann sich in ein ruhiges Geplänkel verliert. Das Finale ist raffiniert eingefädelt, lässt aber die ein oder andere Grübelei zu, warum die Titelfigur so handelt!



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