Inhalt
Unter dem ewigen Eis der Antarktis endecken russische Satelliten einen See von
gigantischen Ausmaßen. Seit über einer halben Millionen Jahre von der Außenwelt
isoliert. Ein Forschungsteam arbeitet sich durch den 3000 Meter dicken Eispanzer, um dem
prähistorischen Gewässer seine langgehüteten Geheimnisse zu entreißen. Und die
Mühe wird belohnt. Die Wissenschaftler werden fündig. Aber das, was sie aus den Tiefen mit nach oben bringen, hätte niemals aus seinem
Gefängnis befreit werden dürfen..
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Svetlana Kapinski, Biologin |
Sandra Schwittau |
| Oleg, Ingenieur |
Philipp Bramer |
| Micha Woroschilow, Taucher |
Tobias Lelle |
| Fjodor, Pilot |
Ulf Sömisch |
| Walerij, Arzt |
Michael Brennecke |
| Alexeij, Geologe |
Manfred Erdmann |
| Boris, Arbeiter |
Hartmut Neugebauer |
| Arbeiter 1 |
Michael Habeck |
| Arbeiter 2 |
Fritz von Hardenberg |
| Arbeiter 3 |
Norbert Gastell |
| Beamter |
Volker Brandt |
© 2007, Maritim-Verlag - C. Hermann, Dortmund
(P) 2007, vghaudio - Dortmund
Kommentar - Detlef Kurtz
Teil 2 führt uns in die Tiefen des Meeres. Eine Biologin und ihr Team stoßen auf etwas unheimliches, doch was ist es? Eine neue Lebensform, die unbedingt erforscht werden muss, doch zu welchem Preis?
Die Folge ist relativ vorhersehbar, wenn man Filme wie „Alien“ und „Abyss“ kennt, sind die Zutaten aus der „Das Ding aus der Tiefe“ zusammengestrickt wurde, nicht neu. Wie bei der vorherigen Folge geht es zunächst sehr geheimnisvoll zur Sache, um dann langsamer zu werden, ohne dabei aber in Langatmigkeit zu verfallen! Besonders die Szenen am Anfang sind ein kleines Highlight, während der spätere Verlauf der Geschichte eher langweilige Klischees bietet und schon 100 x in dieser Form, in diversen ähnlichen Filmen gezeigt wurde...
Ein großer Minuspunkt ist Sandra Schwittau in der Hauptrolle. Keine Ahnung warum, aber sie spielt einfach nicht. Ihre Sätze kommen fast immer völlig emotionslos auf. Kleine Lichtblicke gibt es erst zum Ende der Folge, aber warum verlangt die Regie nicht bessere Arbeit von ihr? Die anderen Sprecher sind deutlich besser. Sehr klar hörbar ist es am Anfang, denn Tobias Lelle, der in der letzten Folge eine Hauptrolle sprach, ist hier in einer Nebenrolle zu hören und spielt sie mühelos an die Wand! Volker Brandt hören wir am Ende auch ganz kurz, auch hier ist zu sagen, das seine wenigen Sätze deutlich besser klingen. Mehr Regie bitte! Wer gute Sprecher hat, sollte sich nicht mit 40% Leistung zufrieden geben, auch wenn viele Hörer es nicht wahrnehmen...
Die Klangkulisse bietet passende Geräusche und unglücklich gewählte Musik. Schwächen, die nicht sein müssten. Mit einer sorgsameren Auswahl würde sich der Genuss, der sonst unterhaltsamen Episode, durchaus steigern! Die Farbauswahl des Designs ist diesmal sehr augenfreundlich, doch warum muß die CD-Seite – innerhalb einer Serie – ständig geändert werden?
Fazit: Das Hörspiel unterhält und ist am Anfang sehr spannend, es könnte aber ohne nachlässige Regie deutlich spannender und aufregender sein...
|