Inhalt
Die Karte eines buddhistischen Klosterabtes führt die Archäologen Stig und Gerda Rangström in die abgelegene Gebirgswelt Nepals. Gemeinsam mit ihrem Freund, Professor Lembach rüsten sie eine Expedition aus. Ihr Zweck ist die Erforschung jenes Wesens, das als "Schneemensch" seit Jahrzehnten immer wieder für Aufsehen sorgt. Es gilt, viele Höhenmeter in den Hängen
des Himalaya und tödliche Fallen, die unter dem ewigen Gletschereis lauern zu überwinden. Am Ende seiner Kräfte erreicht das Forscherteam schließlich das Ziel der Reise: Ein Hochplateau, umgeben von schroffen Bergketten. Aber der Anblick, der sich den Wissenschaftlern bietet, lässt sie das eigentliche Forschungsobjekt schnell vergessen.
Vor ihnen liegt das Wrack einer Passagiermaschine, tief unter Schnee begraben. Doch wo sind die Leichen?
Als sie sich erneut für die Nacht rüsten, ahnen die Expeditionsteilnehmer nicht, dass sie schon lange beobachtet werden. Und dass die Legende, der sie nachjagen, bald bedrohliche Gestalt annehmen wird..
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Prof. Cornelius Lembach |
Hartmut Neugebauer |
| Dr. Stig Rangström |
Pascal Breuer |
| Gerda Rangström |
Daniela Hoffmann |
| Bihendra |
Jürgen Thormann |
| Abt |
Friedrich Schoenfelder |
| Sherpa |
Torsten Münchow |
| Hundeführer |
Peter Gröger |
© 2007, Maritim-Verlag - C. Hermann, Dortmund
(P) 2007, vghaudio - Dortmund
Kommentar - Detlef Kurtz
Der Name ist Programm, im Eis gibt es eine unheimliche Gefahr (engl. Danger). Ein Schneemensch soll die Körnung der Arbeit von Prof. Cornelius Lembach (Hartmut Neugebauer) sein. Doch ist der vermeintliche Schneemensch, wirklich ungefährlich?
Erneut kann gesagt werden: Wer Filme dieser Art kennt, wird nur wenig überrascht. Die Geschichte erfüllt alle Klischees. Es gibt einen zu gutgläubigen Wissenschaftler, ein liebes Paar und das Unbekannte, das es zu erforschen gilt. Unterhalten werden die Hörer trotzdem.
Der Aufbau ist eher klassisch gehalten. Es geht langsam voran, aber zu keinem Zeitpunkt kommt Langeweile auf. Das Ende kommt plötzlich und erinnert sehr an die Episoden der TV-Serie „Outer Limits“, die nach wie vor das Vorbild dieser jungen Hörspielreihe zu sein scheint.
Die Hauptrollen überzeugen. Eine relativ überschaubare Besetzung sorgt für gute Hörspielunterhaltung. Mal geht es ruhig, mal spannend zur Sache. Die Regie hätte allerdings ein wenig auf Jürgen Thormann als Bihendra achten können, denn besonders am Anfang ist sein Nuschlen schwer zu verstehen. Hartmut Neugebauer schwangt in der Leistung, mal klingen die Texte etwas zu abgelesen, mal richtig lebendig. Mehr Regie, ist hier wohl das Zauberwort. Durchgängig gut sind Pascal Breuer und Daniela Hoffmann, die beide sehr gut zu den Rollen passen und diese auch durchgängig spielen.
Dezente Musik und Geräusche unterstreichen die Szenen. Hier mit einem glücklicheren Händchen als in Folge 2. Die Musik ist nicht aufdringlich und unterstützt die Handlung. Gleich zu Beginn und am Ende sorgt sie für einen kleinen Schauer über den Rücken und das ist gut so!
Fazit: Für Genre-Fans nicht unbedingt etwas Neues, aber allemal unterhaltsam und keine Minute langweilig. Die Handlung baut sich langsam auf und lässt beim Finale nachdenkliche Hörer zurück.
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