Danger (09) "Sternengezücht"

Buch: Andreas Masuth
Regie: keine Angaben
Produktion: Maritim-Verlag
Format: 1 CD (28 Tracks)
Länge: 59:06 Min.
Herausgabe: Juni 2010
ISBN: 978-3-86714-654-2



Inhalt

Neufundland 1927: In dem kleinen Küstenort Hillington Point geschehen unheimliche Dinge. Tote, schleimgefüllte Fische werden an die Küste gespült, die Besatzung eines Fischkutters verschwindet auf der Suche nach einem ertrunkenen Kind.

Als Jaryd Flanagan von seiner Leuchtturminsel aus merkwürdige Sternenkonstellationen beobachtet, schenkt ihm zuerst niemand allzu große Beachtung. Nur der hinzugezogene Leiter eines Observatoriums. Er hat düstere Vorahnungen...


Besetzung
Rolle Sprecher
Jaryd Flanagan Torsten Münchow
Patrick Crawley Lutz Riedel
Jacob Reed Walter von Hauff
Deidre Karen Schulz-Vobach
Hamish Michael Habeck
Rodney Gerhard Acktun
Herb Ole Pfennig
Henry Sandra Schwittau
Dr. Stevenson Niels Clausnitzer
Abdul Alhazred Donald Arthur

© 2010, Maritim-Verlag - C. Hermann, Dortmund
(P) 2010, vghaudio - Dortmund



Kommentar - Detlef Kurtz

Seltsame Fische werden an Land gespült. Zunächst scheint dies nichts ungewöhnliches zu sein, doch dann nimmt das Grauen seinen Lauf und alles scheint im Zusammenhang mit einer besonderen Sternenkonstellation zu stehen…

Die Geschichte schwankt sehr stark. Am Anfang scheint ein wenig der rote Faden zu fehlen, der etwa zur Mitte hin klar erkennbar ist. Die mysteriösen Vorkommnisse wecken das Interesse, bis die wahren Gründe erfahren werden und die Handlung zu einem trashigen Ende führt. Man fühlt sich in die 80er Jahre zurückversetzt. Die Spannung lässt daher schnell nach, wird aber durch gute Musik am Leben gehalten, die jedoch teilweise zu laut eingespielt wird. Die Sprecher sind hervorragend, doch auch sie verjagen das Gefühl ein 0815-Hörspiel im Player zu haben nicht mehr. Was serviert wird, ist zu abgedreht. Das Ende kommt sehr plötzlich und überraschend.

Wie bereits angesprochen stimmt das Lautstärkeverhältnis nicht ganz. Die Musik müsste ein Stück leiser eingespielt werden. Zudem kommt sie extrem oft zum Einsatz, auch wenn es nicht sein müsste, während Geräusche recht dezent verwendet werden.

Fazit: Gute Sprecher in einer vielversprechenden Geschichte, die dann zu üblen Trash mutiert und leider auch mittelmäßig zum Abschluss gebracht wird.



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