Inhalt
Spielt wirklich ein Toter Klavier auf dem Anwesen der Familie di Cosimo?
Was hat es mit dem Fluch der bernsteinfarbenen Augen auf sich?
Und muss die junge Julia di Cosimo wirklich sterben, noch bevor sie ihr siebzehntes Lebensjahr vollendet hat?
Die junge Lehrerin Carlotta Vespari will den Geheimnissen auf den Grund gehen, doch die Zeit und unheimliche Geistererscheinungen spielen gegen sie.
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Christian Rode |
| Carlotta Vespari |
Marie Bierstedt |
| Julia di Cosimo |
Sonita Sodhi |
| Silvana di Cosimo |
Katharina Nollau |
| Marchesa L. di Cosimo |
Karin Lieneweg |
| Pierro di Abaccio |
Joschi Hajek |
| Geisterstimme |
Vanessa Petruo |
| Marco |
Gernot Endemann |
| Angelo Berutti |
Reent Reins |
| Adriano di Cosimo |
Jürgen Brunner |
| Rodrigo Rosetti |
Bert Stevens |
| u. a. |
© 2009, Dreamland Productions, Rüsselsheim
Kommentar - Detlef Kurtz
Warum das Stück „Knochenhände“ betont, ist unklar. Im Prinzip geht es um einen anderen Körperteil, der eine große Schlüsselrolle in diesem trashigen Gruselhörspiel spielt. Die Vorlage von H. G. Francis bietet dabei alles, was von einer nicht ganz ernst zu nehmenden Gruselgeschichte erwartet werden darf. Eine mutige Hauptrolle, die in eine ungewöhnliche, sehr bedrohliche Situation gerät, diverse zwielichtige Gestalten und natürlich „Das Böse“ und ein Familienfluch, von dem nicht so recht klar ist, ob er ernst genommen werden sollte. Die Handlung kommt aber schnell voran, sodass klar ist, das das Anwesen der di Cosimo alles andere als sicher ist…
Marie Bierstedt, die bereits als „Anne“ (Titania Medien), mutiger JEDI-Schüler in Star Wars (Wort Art / Universal) und vielen tollen Synchronrollen überzeugt (Kristin Dunst in Spider-Man), darf hier als Hauptrolle glänzen. Unterstützt wird sie sowohl von Profis, als auch von Laien, wobei Letztere nicht unangenehm auffallen, aber klar hörbar zu unterscheiden sind, weil die Betonungen nicht ganz so glatt liegen, wie bei ihr oder den anderen Hörspielprofis. Die Sätze werden von allen mit viel Herzblut betont. Kritik gilt allerdings dennoch der Regie. Denn Carlota Vespari wird geholt, um bei den Kindern der di Cosimos die Fremdsprache zu verbessern. Da wundert schon das die Mutter ohne einen Akzent spricht. Neben diesen Kleinigkeiten findet sich jedoch nichts, was bemängelt werden könnte.
Musik und Effekte unterstreichen die Geschichte. Es bildet sich ein kleiner Schauer, wobei die Handlung etwas zu fantastisch ist und daher eine echte Gänsehaut nicht entstehen will. Eine gute Kapiteleinteilung ermöglicht den Zugriff auf verschiedene Szenen.
Fazit: Trashige Gruselkost, wie man sie von H. G. Francis gewohnt ist. Der geheimnisvolle Fluch und diverse Figuren machen die Geschichte interessant und ein wenig gruselig, während die trashige Handlung nicht unbedingt jeden zusagen wird.
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