Inhalt
Das Grauen menschlicher Degeneration lauert in den Schächten von Station 9. Als das Team um Ragnar Kaurismäki die Zusammenhänge erkennt, ist es bereits zu spät. Eine Flucht scheint nicht mehr möglich und das Ende der Mission unausweichlich. Die einzige Hoffnung, dem Tode noch entrinnen zu können, fokussiert sich auf Helix 19, der in den Tiefen der Anlage zurückgeblieben ist. Doch der Mutant ist schwer verletzt und kaum mehr in der Lage, den Vorteil seiner genetischen Überlegenheit auszuspielen.
Es sieht so aus, als müsse die Crew der Kopernikus dieses Mal einen sehr hohen Preis zahlen..
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Justine |
Sandra Schwittau |
| Todor |
Torsten Münchow |
| Ragnar |
Norbert Gastell |
| Normen |
Fritz von Hardenberg |
| Utagawa |
Philipp Brammer |
| Amanda |
Sabine Bohlmann |
| Vincent |
Thomas Karallus |
| Marie |
Christine Pappert |
| Helix |
Michael Schernthaner |
| Nimrod |
Gerhard Acktun |
| Computer |
Claudia Burges |
| Graves |
Ole Pfennig |
| Enrique |
Manfred Erdmann |
| Pablo |
Kai-Henrik Möller |
| Lawrence |
Niels Clausnitzer |
| Angela |
Arianne Borbach |
© 2010, Maritim-Verlag, Dortmund
(P) 2010, vghaudio, Dortmund
Kommentar - Detlef Kurtz
Die Grundstimmung der vorherigen Folge bleibt bestehen. Im 5. Hörspiel geht es düster und stellenweise sehr unheimlich zu. Ein leichter Horror-Touch ist besonders in der Mitte des Stücks vorhanden. Eine gute Mischung aus Action-, leichte Horror- und ruhigen Szenen überzeugt und sorgt für temporeiche Unterhaltung. Es entsteht nicht das Gefühl, das wir als Hörer nicht vorankommen, obwohl es objektiv betrachtet nur sehr langsam mit der großen Rahmenhandlung weitergeht.
Die Dialoge werden gut und flüssig vorgetragen. Manchmal könnten die Betonungen aber besser sitzen. Das Zueinander passt zu jeder Zeit. Die Leistungen sind bei allen gleich. Es gibt weder herausragende Momente. Alle Sprecher sind auf gleichem Niveau.
Die Effekte sorgen zu jeder Zeit für eine beeindruckende Atmosphäre. Bei der Abmischung wurde auf die Lautstärke geachtet. Die unterstützenden Elemente, wie Musik und Geräusche, dringen nie zu weit in den Vordergrund und lassen den Dialogen genug Platz zum Atmen. Die Kapiteleinteilung ist vorbildlich. Jede Szene hat einen eigenen Track.
Fazit: Genauso gut wie zuvor. Eine spannende und temporeiche Geschichte, die gleich zur nächsten Folge greifen lässt, auch wenn die große Handlung nicht wirklich schnell vorangeht.
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