| Die großen Hörspiele: Das zweite Königreich & Das Spiel der Könige |
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| Hörspielbearbeitung: |
Ariane Skupch |
| Vorlage: |
Rebecca Gablé |
| Regie: |
Axel Pleuser |
| Produktion: |
DHV, 2007/2008 |
| Format: |
13 CDs |
| Länge: |
ca. 790 Min. |
| Herausgabe: |
22. August 2011 |
| ISBN: |
978-3-86717-775-7 |
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Inhalt
Tauchen Sie für 13 Stunden ins Mittelalter ab
Zweimal England in historischen Krisenzeiten, aber in verschiedenen Jahrhunderten: Während Rebecca Gablés "Das zweite Königreich" um 1064 zur Zeit der Eroberung Englands durch die Normannen in der Schlacht bei Hastings spielt, hat "Das Spiel der Könige" die Zeit der Rosenkriege um 1455 zum Thema. Zweimal mittelalterliches Abenteuer, Intrigen, Machtkämpfe und große Gefühle zum Hören.
Perfekt recherchiert, fesselnd geschrieben und opulent inszeniert: Das sind Rebecca Gablés Bestseller als packende Hörspiele. Mittelalter, Abenteuer, Intrigen und große Gefühle zum Hören!
Das Set enthält:
- Das zweite Königreich (6 CDs - Laufzeit ca. 340 Min.)
- Das Spiel der Könige (7 CDs - Laufzeit ca. 450 Min.)
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Das zweite Königreich |
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| Erzähler |
Volker Lechtenbrink |
| Chronist |
Hartmut Stanke |
| Caedmon of Helmsby |
Matthias Koeberlin |
| Dunstan, sein Bruder |
Daniel Wiemer |
| Alfric of Helmsby, sein Vater |
Karl-Heinz Tafel |
| Herzog der Normandie |
Udo Schenk |
| Matilda, seine Gemahlin |
Susanne Dobrusskin |
| u. v. a. |
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| Das Spiel der Könige |
| Erzähler |
Hans-Michael Rehberg |
| Erzählerin |
Doris Kunstmann |
| Julian of Waringham |
Max von Pufendorf |
| Blanche of Waringham |
Christina Kühnreich |
| Adam, Stallmeister |
André Felgenhauer |
| Alys, Mutter von Adam |
Gisela Keiner |
| Henry VI. |
Rainer Homann |
| Marguerite d'Anjou |
Johanna Marx |
| Owen Tudor |
Karl-Heinz Tafel |
| Elisabeth Woodville |
Katharina Palm |
| u. v. a. |
© + (P) 2007/2008 und 2011, Der Hörverlag - München
Buchausgabe © Bastei Lübbe - Köln
Kommentar - Detlef Kurtz
Für Freunde des Mittelalters bietet der Hörverlag, mit diesem wunderbaren Sparset, zwei Mammutprojekte. Beide haben Romane von Rebecca Gablé als Vorlage. Die Mehrteiler entführen und beide ins Mittelalter. Dank einer hervorragenden Besetzung wird jeder Hörspielfan seinen Spaß haben. Der Aufforderung „Tauchen Sie für 13 Stunden ins Mittelalter ab“, ist nicht übertrieben. Wir begleiten verschiedene Figuren durch ihr Leben. Es wird kein Thema ausgelassen: Liebe, Hass und natürlich auch Intrigen sorgen für spannende Momente.
Über 70 Sprecher geben ihr Bestes, damit die Zeitreise ins Mittelalter gelingt. Das gleiche Team setzt die Hörspiele recht unterschiedlich um. Es liegt nur 1 Jahr zwischen den Produktionen, aber „Das Spiel der Könige“ hat sehr viel mehr Dynamik. Die Macher haben aus ihren Erstlingswerk (?) gelernt. In „Das zweite Königreich“ ist Udo Schenk das Ass im Ärmel, während Volker Lechtenbrink als Erzähler etwas mehr Tempo an den Tag legen könnte. In „Das Spiel der Könige“ gibt es einen besseren Erzähler. Auf die Aussprache von englischen Namen wird nicht immer geachtet. Warum wird Blanche hoffnungslos deutsch ausgesprochen? Wir sind in England! Wie zu bemerken ist, sind es aber nur Kleinigkeiten wie diese, die bemängelt werden können. Der Rest des Handwerks kann als solide Hörspielkost beschrieben werden. Im zweiten Hörspiel begeistert Karl-Heinz Tafel in einer längeren Rolle. Mit viel Liebe zum Detail haucht er seiner Figur leben ein, was aber auch für alle anderen Beteiligten gilt. Die jungen Talente wie Matthias Koeberlin (Das zweite Königreich) und Max von Pufendorf (Das Spiel der Könige) begeistern durch ihre Natürlichkeit. Langeweile gibt es in keinen der beiden Mehrteiler. Wer nicht 13 Stunden am Stück hören möchte, braucht keine Angst haben. Die Handlung ist so strukturiert, das sie auch auf mehrere Tage verteilt hörbar ist. Der Überblick bleibt stets erhalten!
Das Sounddesign orientiert sich an Radioproduktionen. Es wird nicht auf Effekthascherei gesetzt. Die Geräusche werden nur eingesetzt, wenn sie unbedingt nötig sind. Ein steriles Gefühl entsteht dadurch jedoch nicht. Bei der Besetzung wurde nicht gespart, dafür aber an der Musik. Besonders in „Das zweite Königreich“ fällt doch sehr stark auf, das die Melodien nicht von einem Orchester gespielt werden. In „Das Spiel der Könige“ ist die Musik deutlich besser und stimmiger, was auch für die Geräuschkulisse gilt. Beide Produktionen lassen den Darstellern genug Spielraum und sind sorgsam abgemischt.
Das Set wird in einen großen Schuber und in normalen CD-Boxen präsentiert. Ein sicheres Aufbewahren ist daher gewährleistet.
Fazit: Für alle Fans, gut gemachter Mittelalter-Abenteuer, ein Pflichtkauf!
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