Inhalt
Elfen, Kobolde, Feen - die Völker von Albenmark sind in Vahan Calyd zusammengekommen, um die Elfenkönigin Emerelle als Herrscherin über Albenmark zu bestätigen. Doch das Fest wird jäh unterbrochen: Die Trolle sind aus der Verbannung zurückgekehrt und legen die Stadt in Schutt und Asche!
Emerelle befindet sich auf der Flucht - in der Begleitung ihres Schwertmeisters Ollowain, der ahnt, dass es einen Verräter unter den Elfen geben muss und dass diese Nacht über das Schicksal von ganz Albenmark entscheidet ...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Meister Alvias (Erzähler) |
Helmut Zierl |
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| Elfen |
| Ollowain |
Bernd Rumpf |
| Emerelle |
Daniela Hoffmann |
| Lyndwyn |
Celine Fontanges |
| Silvyna |
Cathlen Gawlich |
| Shahondin |
Andreas von der Meden |
| Hallandan |
Hasso Zorn |
| Vahelmin |
Tim Kreuer |
| Sansella |
Dina Kürten |
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| Trolle |
| Orgrim |
Tilo Schmitz |
| Skanga |
Luise Lunow |
| Branbart |
Douglas Welbat |
| Boltan |
Frank Felicetti |
| Dumgar |
Jan-David Rönfeldt |
| Gran |
Thomas Petruo |
| Birga |
Simona Pahl |
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| Kentauren |
| Orimedes |
Martin Kessler |
| Antafes |
Martin Sabel |
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| Kobolde |
| Maruk |
Stefan Fredrich |
| Gondoran |
Oliver Kalkofe |
© 2011 Zaubermond Verlag under exclusive licence to Universal Music Family Entertainment
© 2011 Universal Music Family Entertainment – a division of Universal Music GmbH
© »Die Elfen« by Bernhard Hennen, in Zusammenarbeit mit der M. Meller Literary Agency GmbH
Kommentar - Detlef Kurtz
Ein weiterer Versuch eine Fantasy-Serie zu etablieren. Die Vorlage bilden Bücher von Bernhard Hennen. Der Elfen-Saga wird dabei ordentlich Platz geboten. Ein Band soll/wird in je 5 Folgen vertont. Die epische Länge ist aber auch ein Punkt, der bereits Kritik beherbergt. Es passiert ausgesprochen wenig, aber das in unnötiger Länge. Kürzer wäre packender. Der Start ist daher recht durchwachsen. Stark werden Figuren vermisst, die das Mitzittern ermöglichen. Wer gut und böse ist, ist relativ schnell klar, aber die gebildete Heldengruppe ist sehr farblos und kaum beschrieben. Eine Bindung entsteht nicht und daher kommt der Auftakt nicht über „Popcorn-Niveau“ hinaus. Man fühlt sich gut unterhalten, hat aber das Gefühl, das irgendetwas fehlt. Wer einen schönen Aufbau wie bei „Herr der Ringe“ erwartet, wird seine Erwartungen zurückschrauben müssen.
In der Besetzung hören wir nur Profis. Eine gute Abmischung sorgt dafür, das alles gut zusammenpasst. Nichts wirkt künstlich oder steril. Nur die Dialoge an sich bieten wenig „Fantasy-Sprache“. Der Unterschied zwischen Gut und Böse äußert sich nur durch das Gebrauchen und nicht gebrauche von Fäkalsprache. Geheimnisvolle Sätze, wie sie sonst in Fantasy-Geschichten zu hören sind, gibt es nicht. Als Erzähler konnte Helmut Zierl gewonnen werden, der auffällig ruhig und Besonnen kurze Erklärungen abgibt, aber bei nötigen Szenen, etwa in Kampfsequenzen, nichts erklärt. Der Roman ist recht filmisch und so auch die Umsetzung, doch wie will der Hörer den Überblick behalten, wenn er gänzlich allein gelassen wird? In Sachen Script ist daher noch ordentlich Platz nach oben.
Bei der Untermalung gibt es keine Fehler. Ein satter Sound sorgt für Kinoatmosphäre. Geräusche und Musik drängen sich aber nicht zu sehr nach vorn und lassen den Dialogen ordentlich Platz. Die Kapitel werden sporadisch gesetzt und könnten bei über 70 Minuten ruhig etwas großzügiger gesetzt werden.
Fazit: Ein schwacher aber doch unterhaltsamer Start. Die Neugier ist geweckt, auch wenn das gewisse Etwas fehlt. Echtes Mitfiebern bleibt aus, aber die dichte Kinoatmosphäre und gute Stimmen sorgen für gute Unterhaltung.
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