Inhalt
Das vor der Felseninsel versunkene Schiffswrack gibt den Fünf Freunden ein neues Rätsel auf. Eine Reporterin bringt sie auf die Spur des siamesischen Königsdrachen. Dieser soll an Bord der Peregrine gewesen sein als das Schiff sank. Doch was hat Kapitän Kirrin - Georges Vorfahr - damit zu tun? Auf dem Dachboden des Felsenhauses finden die Kinder neue Hinweise, die sie in einen gefährlichen Fall verwickeln...
Der ungelöste Fall: Begleite die Fünf Freunde bei diesem Abenteuer und hilf ihnen, die letzten Hinweise richtig zu deuten und den Fall zu lösen!
Mit Abenteuerhandbuch!
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Julian |
Ivo Möller |
| Dick |
Jannik Endemann |
| Anne |
Theresa Underberg |
| George |
Alexandra Garcia |
| Tante Fanny |
Ursula Sieg |
| Onkel Quentin |
Andreas von der Meden |
| Beverly Butlerton |
Nina Petri |
| Mr. Rivers, Hafenmeister |
Henry König |
| Mrs. Richards, Pensionswirtin |
Heidi Berndt |
| Schaffner |
Christian Rode |
| Polizist |
Wolfgang Kaven |
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(P) 2010, Sony Music Entertainment GmbH - München
Kommentar - Detlef Kurtz
Mit dieser Geschichte bietet Europa die erste Sonderfolge der „Fünf Freunde-Reihe“. Die Geschichte soll zum Rätseln einladen. Hier sind die Hörer nicht ganz so hilflos, wie in den normalen Fällen. Das Booklet ist das „Abenteuerhandbuch“, das mit Tipps und Rätseln die Produktion aufwertet und spannend gestaltet. Da das selber Rätseln im Mittelpunkt steht, ist die Folge nicht abgeschlossen, sondern mit einem offenen Ende versehen.
Die Umsetzung geht in Richtung „Lesung mit Hörspielszenen“. Einen Großteil der Geschichte wird aus der jeweiligen Sicht einer der Fünf-Freunde erzählt. Kleine Hörspielszenen lockern die Produktion auf, aber ein echtes Hörspielgefühl, wie in den normalen Folgen, stellt sich nicht ein. Das Anfeuern immer wieder ins „Abenteuerbuch“ zu schauen animiert jedoch erfolgreich zum Mitmachen. Eine ungewöhnliche Sonderfolge, die zwar nicht spannend, aber auf jeden Fall interessant und innovativ ist. Ein großer Schwachpunkt dürfte allerdings sein, dass nach einmaligem Hören die Luft raus ist.
Die Sprecher überzeugen und es wirkt fast schon wie ein Zusammentreffen mit Julian, Dick, Anne und George, da der Hörer immer angeredet wird. Da viel in der Ich-Perspektive erzählt wird, ist Lutz Mackensy als Erzähler nicht mit an Bord. Neben den gewohnten Hauptsprechern ist auch die vertraute Geräuschkulisse vorhanden.
Fazit: Kein Hörspiel im eigentlichen Sinne. Eher eine gelungene Aufforderung selbst aktiv zu werden.
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