Inhalt
Am Bildfon bittet Oleander Quartz ihm (Jonas) um Hilfe. Er ist uralt. Mehrfach geliftet. Und trotzdem faltig. Die blauen Augen gerade erst transplantiert. Seine Privatsekretärin ist verschwunden. und mit ihr äußerst vertrauliches Material...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Jonas |
Bodo Primus |
| Sam, sein Supercomputer |
Joachim Wichmann |
| Oleander Quartz |
Wolfgang Büttner |
| Judith Delgado |
Karin Anselm |
| Automatenstimme |
Christoph Lindert |
| 1. Wächter |
Detlef Kügow-Klenz |
| 2. Wächter |
Hans Stetter |
| Nachbarin |
Ute Mora |
| Schalterbeamter |
Michael Lenz |
| Piloten |
Irmhild Wagner |
(P) 2006, Der Hörverlag - München
© 1984/2006, Bayerischer Rundfunk
Kommentar - Detlef Kurtz
Der zweite Teil der Radioreihe bietet mehr Tempo, gleich zu Anfang gibt es eine humorvolle und einfallsreiche Szene, die durch ein Telefonat, das ebenso mit schlagfertigen Dialogen gespickt ist, beendet wird. Folge 2 bietet ein deutlich höheres Tempo und die kleinen langatmigen Szenen, die es in Folge 1 gab, gibt es nicht mehr. Die Handlung wirkt allerdings recht banal: Eine Sekretärin ist verschwunden...
Bodo Primus als „letzter Detektiv“, der in der Zukunft noch auf alte Ermittlertechniken schwört, überzeugt auch diesmal. Sein leicht verrückter Computer „Sam“ sorgt für Humor, ohne dabei zu kitschig zu wirken. Die Balance zwischen Humor und Ernst gelingt. Die Handlung bietet Gelegenheit zum mitgrübeln, oder zum schmunzeln.
Effekte und Musik sind recht spärlich und dezent gesetzt. Die Spannung entsteht „nur“ durch die gute Besetzung und den ausgefeilten Dialogen. Das Cover passt zur Serie. Die Tonqualität, der erstmaligen CD-Ausgabe, ist lupenrein und bietet keine Unsauberkeiten, obwohl der Fall 22 Jahre alt ist.
Fazit: Ein Krimi der komische Momente bietet, aber dabei nicht zu albern wird. Gekonnt erleben wir einen sehr unterhaltsamen Krimi, der besonders durch die guten Dialoge unter der Masse der Krimiproduktionen, auch heute noch, hervorsticht!
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