Inhalt
Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 2009. Eine neue Klientin hat einen Auftrag für Detektiv Jonas: Ihre 15-jährige Tochter Cora ist zu ihrem Freund Zombie ins Reservat geflüchtet. Dort leben Freaks und Killerkids, die in der Welt draußen nicht mehr zurechtkommen können. Detektiv Jonas und Sam, sein Supercomputer, dringen ins Reservat ein, stoßen auf die „Lust & Qual“ GmbH und andere unglaubliche Abenteuer.
Eine intelligente Krimihandlung, schlagfertige Dialoge, Musik der 80er und viele hochkaratige Synchronstimmen wie Madeleine Stolze (Catherine Zeta-Jones), Achim Höppner (Gandalf im „Herr der Ringe“), Herbert Weicker (Leonard „Spock“ Nimoy) und anderen...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Jonas |
Bodo Primus |
| Sam, sein Supercomputer |
Joachim Wichmann |
| Frau Marcus-Pallenberg |
Astrid Jacob |
| Theo Maske |
Erich Hallhuber |
| Nada |
Madeleine Stolze |
| Push |
Michael Habeck |
| Power |
Achim Höppner |
| Türke |
Michael Gahr |
| Sultan Suleiman |
Herbert Weicker |
| Wächter |
Bernd Stephan |
| Nachrichtensprecherin |
Ilse Neubauer |
(P) 2007, Der Hörverlag - München
© 1984/2007, Bayerischer Rundfunk
Kommentar - Detlef Kurtz
Jonas, nur Jonas, sorgt für eine Menge humorvolle Krimiunterhaltung. Der Fall beginnt recht harmlos, doch im „Reservat“ geht es hoch her. Eine schnellebige Handlung mit ebenso kurzen Dialogen erwartet die Hörer. Besonders die in der Inhaltsangabe angesprochene Schlagfertigkeit kann sich hören lassen. Jeder Spruch sitzt und nichts wirkt aufgedrängt. Der Fall bietet keine Chance zum Mitraten, aber jede Menge guter Sprüche und eine dichte Handlung, die zu keinem Zeitpunkt Desinteresse hervorruft.
Die Produktion stammt aus dem Jahre 1984 und bietet als Radioproduktion ungewöhnlich viel Dynamik. Die Geräusche sitzen und auch die dezenten Melodien unterstreichen das Hörspiel. Die Gastrollen, allesamt sehr bekannt durch Tätigkeiten im Synchronbereich, überzeugen genauso, wie die Hauptrolle.
Die Tonqualität ist hervorragend. 10 Tracks ermöglichen den Einstieg nach einer Pause. Etwas unwohl kann einen beim Preis des Hörspiels werden, allerdings sei gesagt das Radiolizenzen – warum auch immer – alles andere als billig für Hörbuchverlage sind. Ein niedriger Preis würde allerdings auch Spontankäufer und Geizkragen auf diese gute Produktion aufmerksam machen...
Fazit: Kurzweiliges Krimihörspiel, das durch seine guten Dialoge, Wortwitz und guten Sprechern, auch heute noch zu überzeugen weiß.
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