Inhalt
Dass in einem Krankenhaus Menschen sterben, ist keine Seltenheit. Wenn allerdings gewisse „Unregelmäßigkeiten“ dazu führen, wird die Geschäftsleitung schnell nervös.
Und leider bestätigen die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Abteilung des NYPD die Befürchtungen: Zwei Patienten starben durch grobe Fahrlässigkeit und sogar Vorsatz. Die Gründe dafür liegen jedoch in völliger Dunkelheit.
Noch merkwürdiger allerdings ist der Fund einer Leiche in einem Abrisshaus. Denn wie kann ein Mann, der bereits vor mehr als zwei Jahren verstarb und beerdigt wurde angekleidet in der Hausmeisterloge sitzen...?
Das Team um Russel Owen muss einige Register ziehen, um hier nicht den Durchblick zu verlieren...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Russel Owen |
Wofgang Condrus |
| Melissa Cavallero |
Ghadah Al-Akel |
| Kyle Anderson |
Norman Matt |
| MacRae |
Eberhard Prüter |
| Seymore |
Peter Weis |
| Dr. Ewing |
Christian Rode |
| Direktor St. James |
Klaus Dittmann |
| Hazel Porter |
Anke Reitzenstein |
| Ashton Porter |
Michael Iwannek |
| Arbeiter |
Andreas Borcherding |
| Sprengmeister |
Dietmar Wunder |
| Schwester Katy |
Anita Hopt |
| Schwester Jessica |
Karen Schulz-Vobach |
| Dr. Beaufort |
Sascha Draeger |
| Sergeant |
Jan Panczak |
| Donovan |
Thomas Karallus |
| Corbett |
Lutz Riedel |
© 2010, Maritim-Verlag
(P) 2010, vghaudio, Dortmund
Kommentar - Detlef Kurtz
Eine junge Frau stirbt an einer Brustkrebsbehandlung. Das Merkwürdige ist, sie hat den Krebs überlebt. Woran ist sie gestorben? Das NYPD-Medicalteam nimmt sich der Sache an und glaubt den Schuldigen ausfindig gemacht zu haben, aber wo ist das Motiv?
Was an der vorherigen Folge richtig gemacht wurde, ist hier komplett falsch gemacht worden. Das Script und die Idee sind super, ebenso die Sprecher, aber der Schnitt könnte wesentlich besser sein. Die Musik wird viel zu laut eingespielt, ist oft unpassend und wird viel zu oft eingesetzt. Für jede kleine Szenenänderung wird eine lange „Musikpause“ gemacht. Es folgen 3 Sätze und Musik, dann kommen 10 Sätze und Musik. Das Stück würde ohne die ständigen „Unterbrechungen“, die durch die Musik künstlich geschaffen werden, glatte 10 Minuten kürzer sein und somit viel mehr Tempo haben, was der Umsetzung leider fehlt.
Ein Lichtblick sind und bleiben die Sprecher. Sie haben sich alle in ihre Rollen gefunden und klingen sehr viel natürlicher. Es macht einfach Spaß ihnen zuzuhören. Wolfgang Condrus als mürrischer Chef und Norman Matt als frecher Kollege. Nicht zu vergessen Ghadah Al-Akel die auch sehr viel besser ihre Dialoge wiedergibt, als am Anfang der Reihe. Die Gastrollen haben nur wenig Text, das Hauptaugenmerk ist auf die Ermittlung und der Kombination der Hauptfiguren gelegt, wie es z. B. von „Dr. House“ oder auch dem Vorbild „NCIS“ bzw. „CSI“ bekannt ist.
Anregung: Es ist durchaus möglich die Figuren von A nach B laufen zu lassen, also mit Geräuschen, statt für jede Regung gleich überlaute Musik einzusetzen.
Fazit: Nett gemeint, ist nicht nett gemacht. Die Handlung wird durch überinflationären Musikeinsatz kaputtgespielt. Die Sprecher sind aber top, können aber das Tempo durch die Art der Abmischung nicht mehr retten.
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