Inhalt
1885, nach dem plötzlichen Tod seiner Eltern kehrt der junge Adam Salton nach England zurück, wo ihn sein Onkel Richard Salton wie einen Sohn aufnimmt. Allerdings sorgen schon bei der Ankunft ein grausam entstellter Leichnam und furchtbare Visionen und Tagträume bei Adam für eine Trübung des sonst so herzlichen Empfangs. Zusammen mit Nathaniel de Salis erforscht Adam diese Phänomene und stößt dabei auf eine fürchterliche Entdeckung. Seit Jahrhunderten haust ein mythologisches Schlangenwesen in den Mooren von Derbyshire. Doch das ist nicht alles...
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Adam Salton |
Christian Stark |
| Nathaniel de Salis |
Harlad Halgardt |
| Richard Salton |
Achim Schülke |
| Edgar Caswell |
Michael Prollo |
| John Watford |
Peter Weis |
| Mimi Watford |
Verona Unbohaun |
| Eornhild Ruth |
M.-Ch. Schilling |
| ...sowie: |
Günter Merlau |
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Udo Baumhögger |
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© 2006, Lausch - Phantastische Hörspiele
Kommentar - Detlef Kurtz
Die neue Reihe ist sehr unheimlich und mysteriös. Gleich zu beginn werden waage Andeutungen gemacht, die mit sehr gelungenen Effekten und passender Musik einen augenblicklich in eine schaurig schöne Gruselstimmung versetzt. Das unheimliche Gefühl bleibt über die ganze Folge präsent, obwohl eigentlich relativ wenig passiert. Die Atmosphäre ist ein wenig mit der „Edgar Allan Poe-Reihe“ (Lübbe) zu vergleichen, ihr allein ist es zu verdanken das eine kleine Gänsehaut entsteht. Die erste Episode verrät allerdings nicht viel über die Richtung der Serie, macht aber durch ein ziemlich offenes Ende den Griff zur zweiten Folge sehr leicht...
Die Sprecher sind allesamt sehr gut ausgewählt. Das die Dialoge zusammengeschnitten werden, ist aber hin und wieder hörbar. Das Zueinander will nicht immer klappen, aber das ist nur sehr leicht zu merken, allerdings ein trauriges Merkmal für fast alle neuen Hörspiele, auch John Sinclair hat mit diesem Problem hin und wieder zu kämpfen.
Aufdringliche Effekte gibt es nicht. Der gelungene Klangteppich entsteht durch die richtige Auswahl an Musik und Geräuschen. 13 Tracks sorgen für das leichte Anwählen von Szenen, allerdings fällt Track 12 mit einer Spielzeit von 12 Minuten unangenehm aus den Rahmen.
Fazit: Eine Serie die zu fesseln versteht, ohne viel Inhalt zu liefern. Die Sprecher, besonders Christian Stark, der eine der Titelrollen spricht, überzeugen, wenngleich ab und an zu hören ist, dass die Dialoge oft getrennt aufgenommen wurden. Das Abenteuer packt einen und das offene Ende lässt nur ein Wunsch zu – mehr davon!
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