Inhalt
1938 – Wewelsburg – Paderborn. Heinrich Himmler und Karl-Maria Willigut, auch Weisthor genannt, stehen kurz vor der Vollendung ihres „Projektes“ dem manipulativen Einwirken auf das „Gitter der Wirklichkeit“. Wer verbirgt sich hinter dem besessenen und machthungrigen Weisthor? Welche Bewandtnis hat der „Pfeil“ und wie stehen die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bundesnachrichtendienst und die Gefährten Adam Salton und Nathaniel de Salis, die im Gebirge Tibets um ihr Überleben kämpfen?
Der phantastische vierte Teil der schwarz-romantischen Hörspielserie um das Detektiv-Duo Nathaniel De Salis und Adam Alton.
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Adam Salton |
Christian Stark |
| Nathaniel de Salis |
Harlad Halgardt |
| Alter Adam Salton |
Horst Stark |
| Boris Meinhardt |
Peter Woy |
| Heinrich Himmel |
Kurt Glockzin |
| Dr. Ernst Schäfer |
Philipp Otto |
| Mimmi Watford |
Verena Unbehaun |
| Hermann Göring |
Klaus Dittmann |
| u. v. a. |
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© 2007, Lausch - Phantastische Hörspiele
Kommentar - Detlef Kurtz
Die in der Inhaltsangabe erwähnten Fragen stellen sich, aber neben diesen Fragen auch nach wie vor, was der Sinn der Serie ist. Ein „Detektiv-Duo“ – wie auf der Verpackung versprochen – gibt es nach wie vor nicht. Die Handlung ist ein akustischer Genuß, wo lediglich die Handlung nicht klar genug eine Richtung verfolgt und eher einen verstörenden Hörer zurück lässt. Ist das das Ziel? In der vierten Folge treffen wir erneut auf Nazis, die ein geheimnisvolles Experiment verfolgen, das ebenso akustisch umgesetzt wurde. Ein kleines Gänsehautfeeling bleibt da nicht aus, aber es gibt nicht nur gelungene Momente, auch kleine langatmige Dialoge gibt es, aber die guten Sprecher lassen kleine Längen schnell verzeihen.
Die dunkle mysteriöse Stimmung wird wunderbar durch Windsäuseln und anderen Geräuschen untermalt. Das eine der Hauptfiguren sehr krank ist lässt nicht nur die Figuren der Handlung erschaudern, sondern auch uns als Hörer.
Die Musik ist ebenfalls dunkel gehalten und unterstreicht die jeweiligen Szenen perfekt. Die Sprecher haben hörbar Spaß und nichts klingt künstlich, bis auf die recht unklare Handlung. Die Reise ist interessant, aber wohin sie geht, bleibt recht unklar...
Fazit: Wie die anderen Teile ein Hörgenuß, der sich nicht einordnen lässt. Die Produktion ist weder schlecht, noch richtig gut. Das Handwerk stimmt, die Handlung verwirrt und zeigt kein klares Ziel.
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