Star Wars: The Clone Wars
1: Der Hinterhalt | 2: Der Angriff der Malevolence

Erzähler-Text und -Regie: Dennis Ehrhardt
Synchronbearbeitung: Berliner Synchron
Produktion: AS Hörspiele GmbH / Universal
Format: 1 CD (12 Tracks)
Länge: 44:08 Min.
Herausgabe: 27. Mai 2011



Inhalt

Der Hinterhalt
„Große Führungsqualität ruft auch in Anderen Größe hervor.“

Es ist eine unruhige Zeit in einer vom Krieg geteilten Galaxis. Republik und Separatisten buhlen um die Gunst neutraler Planeten, die sich für eine Seite entscheiden müssen ... oder Gefahr laufen, besetzt zu werden. Auch das Toydaria-System ist betroffen. Die Republik möchte hier eine Versorgungsbasis errichten. Aus diesem Grund ist Jedi-Meister Yoda auf dem Weg zu geheimen Verhandlungsgesprächen mit König Katuunko auf dem Mond Rugosa. Doch Count Dooku und seine Abgesandte Asajj Ventress scheinen ihm zuvorgekommen zu sein …

Der Angriff der Malevolence
„Glaube ist keine Frage der Wahl, sondern der Überzeugung.“

Die Klonflotte steht unter Beschuss. Dutzende republikanischer Kriegsschiffe sind gnadenlosen Überraschungsangriffen zum Opfer gefallen. Gerüchte über eine neue Waffe der Separatisten mehren sich. Angesichts der wachsenden Bedrohung entsendet der Rat der Jedi-Meister Plo Koon, um diese schreckliche Waffe aufzuspüren und zu vernichten.


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Uli Krohm
Obi-Wan Kenobi Philip Moog
Anakin Skywalker Wanja Gerrick
Ahsoka Tano Josephine Schmidt
Mace Windu Helmut Gauss
Senatorin Armidala Manja Doering
Kanzler Palpatine Friedhelm Ptok
C3-PO Wolfgang Ziffer
Yoda Tobias Meister
Commander Cody Martin Kessler
Count Dooku Klaus Sonnenschein
General Grievous Rainer Doering
Asajj Ventresss Claudia Urbschat-Mingues
König Katuunkos Michael Iwannek
Plo Koons Jörg Hengstler
Admiral Yularens Erich Räuker
Mace Windus Helmut Gauß
Medizin-Droides Norbert Gescher
Kampfdroidens C. von Jascheroff

© 2011 by Lucasfilm Ltd.
Erschienen bei "FOLGENREICH", ein Label von Universal Music - Berlin


Kommentar - Detlef Kurtz

Im Auftakt zur Filmtonhörspielserie hören wir Yoda, in einer Wettjagd, um die Kunst eines Volkes und eine Anzahl von schiffbrüchigen Clonsoldaten, die von Anakin und seinem Padawan gerettet werden müssen. Beide Handlungen überzeugen auch als Hörspiel, auch wenn die Computertrickreihe sehr visuell ist. Ob jemand wirklich durchsteigen kann, der die Reihe nicht gesehen hat, bleibt fraglich. Die Figuren werden nicht genau beschrieben, was aber oft bei einer OTon-Version so ist. Vorkenntnisse werden vorausgesetzt, weil damit gerechnet wird die gleiche Zielgruppe zu erreichen, daher ist dies nur bedingt ein Punkt, der negativ zu buche schlägt. Beide Episoden sind recht unterschiedlich und so steht der Abwechslung nichts im Wege.

Die Bearbeiter haben gute Arbeit geleistet. Es wurde sich dafür entschlossen alle Erzähltexte einzusprechen, auch die, die in der TV-Synchronisation am Anfang, in einer unglaublich albernen Textgeschwindigkeit, runtergerasselt werden. Uli Krohm, der auch in der Synchronfassung der Erzähler ist, spricht in der Hörspielfassung völlig normal, was die Hörspielreihe ungemein aufwertet und sie zu etwas eigenständigem macht. In Zusammenspiel mit der Originalsynchronspur macht sich die Serie als „Hörkost“ gut. Vorkenntnisse zu den Figuren und der Handlung sind aber unabdingbar. Sehr schade ist auch, das der Kinofilm zur Reihe nicht als Oton-Hörspiel produziert wurde, da dieser der Pilotfilm ist und erklärt, wie Anikin zu seinem Padawan kommt.

Tontechnisch ist ordentlich Platz nach oben. Während auf kleineren Anlagen die Effekte oft sehr leise sind und die Dialoge recht laut, überzeugt die Kulisse über große Anlagen und mit Kopfhörer. Sämtliche Effekte sind dennoch nicht so wuchtig wie in der TV-Serie, was schade ist, da Star Wars auch von den Originalgeräuschen und der Musik lebt. Die Kapiteleinteilung ist gut. Eine Trackliste fehlt im Inlay. Schade, so muß der Hörer suchen, sollte er nur die zweite Geschichte hören wollen. Die beiden Teile sind aber gut getrennt. Das Anwählen des Starts der 2. Episode ist kein Problem, aber mit einer Liste wäre das Suchen nicht nötig. Sehr erfreulich ist, dass eine komplette Besetzungsliste vorliegt.

Fazit: Ein lachendes Auge und ein weinendes. Der Ton könnte etwas besser sein. Das Verhältnis zwischen Dialoge und Effekte ist nicht wie in den Filmen oder der Serie. Die zusätzlichen Erzähltexte begeistern, ebenso wie das Design.



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