TKKG (242) "Verbrechen live im Radio"

Buch: Martin Hofstetter
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Redaktion: Petra Delmar
Format: 1 CD
Länge: 65:49 Min.
Herausgabe: 10. Juni 2026

Inhalt

Leise säuselt Klößchens Schnarchen, während Tim im Adlernest die 23-Uhr-Nachrichten aus dem Kofferradio seines verstorbenen Vaters verfolgt. Plötzlich verstummt der Nachrichtensprecher Roland Blum, Schritte sind zu hören. Blum räuspert sich und fährt fort. Seine Stimme klingt jetzt angespannt, mitten im Wetterbericht wird ihm der Mund zugehalten, ein erstickter Hilferuf erklingt. Tim ist plötzlich hellwach und verfolgt die Geräusche eines Kampfes live im Radio, dann wird es totenstill. Tim alarmiert sofort Karl, dem es gelingt, den Audioclip mit dem Verbrechen aus der Radiomediathek auf sein Handy zu laden. Es soll das wichtigste Indiz auf der Suche nach dem nun verschollenen Radiosprecher Roland Blum werden. Mit Hilfe der Aufnahme rekonstruieren Tim, Karl, Gaby und Klößchen nach und nach das Geschehen im Aufnahmestudio. Aber sind sie wirklich auf dem richtigen Weg?


Besetzung
Rolle Sprecher
Erzähler Nic Romm
Tim Sascha Draeger
Karl Tobias Diakow
Klößchen Manou Lubowski
Gaby Rhea Harder
Roland Blum Rosario Bona
Fabienne Zabel-Blum Dagmar Dreke
Reinhard Zabel Götz Otto
Irma Kallenbach Henrike Tönnes
Thea Lemmberger Isabella Grothe
Peter Weniger Robert Knorr
Kommissar Schlavsky Stephan Schad
Detlef Oschmann Marcus Just
Kommissar Glockner Achim Buch

© und (P) 2026, EUROPA a Division of Sony Music Entertainment Germany GmbH


Kommentar - Detlef Kurtz

Tim wird Ohrenzeuge. Ein Moderator wird live aus seiner Radiosendung entführt. Klar, dass er und der Rest der TKKG-Bande sich diesen Fall nicht entgehen lassen. Am Tatort ist Kommissar Glockner bereits vor Ort, doch er übersieht ein Detail, das den Vieren nicht entgeht – und genau diese Beobachtung bringt sie auf die erste Fährte.

In dieser Folge fallen leider gleich mehrere negative Punkte auf: TKKG behält ein wichtiges Detail bei einer Ermittlung zurück, ohne Gabys Vater darüber zu informieren. Wo ist hier die Vorbildfunktion für junge Hörer? Erneut wird Klößchen für eher dumme Fragen benutzt. Warum? Klößchen ist nicht dumm, und es wäre schön, wenn der Autor mehr aus ihm herausholen würde. Vielleicht mal die ersten Folgen hören? Diese Kritikpunkte beiseitegelassen, ist es eine durchaus gelungene Folge. Sie ist weder zu lang noch zu kurz. Die Entführung und deren Aufklärung werden durch echte Recherche vorangetrieben. Szenenwechsel sorgen für gute Dynamik. Es ist allerdings eine eher ruhige Folge.

Die Sprecher sind allesamt gut gewählt. Niemand muss sich hinter den Hauptrollen verstecken, die natürlich auch wieder gut drauf sind und unsere Vier aus der Millionenstadt wie gewohnt zum Leben erwecken.

Gute Musik und zahlreiche Geräusche runden den positiven Eindruck ab, sodass die beiden erwähnten Kritikpunkte recht schnell in den Hintergrund geraten.

Fazit: Solide. Gute Sprecher und Atmosphäre.



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