Inhalt
In Ystad wird die Leiche einer amerikanischen Touristin gefunden. Sie besuchte den ortsansässigen Starfotograf, der anscheinend mehr als nur ein guter Freund war. Als der Witwer jedoch die Überführung der Leiche in die USA anfordert wird bald klar, dass es sich um einen komplizierten Mordfall handelt, dessen Spuren weit über die Landesgrenzen hinaus führen .
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Andreas Fröhlich |
| Linda Wallander |
Ulrike C. Tscharre |
| Kurt Wallander |
Axel Milberg |
| Stefan Lindman |
Christian Stark |
| Nyberg |
Hannes Hellmann |
| Anja |
Ina Rudolph |
| Robert Thuresson |
Stephan Kampwirth |
| Anita |
Brita Subklew |
| Tom Lyell |
Jonathan Guss |
| Bertil Durell |
Robert Missler |
| Lise |
Anna-Maria Kuricova |
| Wirt |
Marc Wohlgemuth |
| Sarah |
Marion Elskis |
| Taxifahrer |
Vladimir Pavic |
| Putzmann |
Martin May |
| Taucher |
Kay Poppe |
Hörspiel - (P) + © 2009, Der Hörverlag - München
Kommentar - Detlef Kurtz
Der Titel „Bilderrätsel“ ist nicht wortwörtlich zu verstehen. Es geht um eine tote Touristin und einen Starfotografen und somit ist der Titel kein Hinweis auf den eigentlich Fall, aber das ist auch gut so. Wallander, wäre aber nicht Wallander, wenn nur Krimielemente die Geschichte schmücken würden. Die Beziehung zwischen Wallanders Tochter und ihren Freund wird näher beleuchtet und steht vor einem Wendepunkt, der sich schon in den vorherigen Folgen leicht andeutete. Die privaten Probleme werden aber immer nur kurz zum Thema, weshalb der eigentliche Kriminalfall nicht zu kurz kommt und so das typische Wallander-Gefühl aufgebaut wird.
Die Handlung ist sehr ruhig in Szene gesetzt, um dennoch Spannung zu erzeugen wird düstere Musik und ein schneller Schnitt eingesetzt, um Tempo in die Geschichte zu bringen. Die hervorragende Darstellung aller Sprecher tut ihr Übriges, um auch aus dieser Folge eine gelungene Vertonung zu machen.
Tontechnisch überzeugt das Werk durch die Mut zur Innovation. Gekonnt wird der Stereoton ausgenutzt um Dynamik zu erzeugen, die der Reihe sehr gut zu Gesicht steht. Zahlreiche Kapitel sorgen für den leichten Wiedereinstieg in die Folge. Ein stilvoll gestaltetes Digipak rundet den positiven Eindruck ab.
Fazit: Gelungen! Die Spannung wird allein durch die Art der Inszenierung erreicht. Der Mix aus einer liebevollen Abmischung, guter Musik und sehr guten Sprechern, sorgt auch diesmal für eine leichte Gänsehaut, wie es sie nur in „Wallander“ von Sven Stricker gibt.
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